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21 März, Samstag

Wie gewonnen, so zerronnen: Spektakel und Drama am Nürburgring bei NLS2

Die ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) lieferte bei ihrer zweiten Veranstaltung des Jahres, dem 58. ADAC Barbarossapreis, ein Rennen der Extraklasse. Rund 25.000 begeisterte Zuschauer säumten den Grand-Prix-Kurs und die legendäre Nordschleife, um Zeugen eines historischen Moments zu werden: Formel-1-Weltmeister Max Verstappen feierte seine Premiere im Mercedes-AMG GT3. Gemeinsam...
Wie gewonnen, so zerronnen: Spektakel und Drama am Nürburgring bei NLS2

21.03.2026

Die ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) lieferte bei ihrer zweiten Veranstaltung des Jahres, dem 58. ADAC Barbarossapreis, ein Rennen der Extraklasse. Rund 25.000 begeisterte Zuschauer säumten den Grand-Prix-Kurs und die legendäre Nordschleife, um Zeugen eines historischen Moments zu werden: Formel-1-Weltmeister Max Verstappen feierte seine Premiere im Mercedes-AMG GT3. Gemeinsam mit Daniel Juncadella und Jules Gounon überquerte er nach vier Stunden als Erster die Ziellinie – ein Debüt nach Maß, das jedoch ein unerwartetes Nachspiel haben sollte. Rund zwei Stunden nach der Siegerehrung folgte die Ernüchterung in der technischen Abnahme. Bei der routinemäßigen Auswertung der Tyre-App stellte die Kommission fest, dass das Team sieben statt der erlaubten sechs Reifensätze verwendet hatte. Die logische Konsequenz der Sportkommissare: Disqualifikation. Den Sieg erbten damit ‚Dan Harper‘ und Jordan Pepper im BMW M4 GT3 von ROWE RACING. Eine Klasse für sich: Verstappen dominiert das QualifyingTrotz des späteren Wertungsausschlusses blieb die rein sportliche Leistung des Weltmeisters und seiner Teamkollegen unbestritten. In einem hochkarätigen Feld von über 130 Fahrzeugen unterstrich Verstappen bereits am Vormittag seine Ausnahmestellung. Mit einer Bestzeit von 7:51.751 Minuten sicherte er sich die Pole-Position. „Ehrlich gesagt war die Pole eine schöne Überraschung, vor allem, weil ich endlich mal eine Runde ohne Verkehr und Code 60 am Ring erwischt habe“, erklärte ein sichtlich zufriedener Verstappen. Hinter ihm lauerten Christopher Haase im Scherer-Sport-PHX-Audi (7:53.725 Min.) und das Schwesterfahrzeug des späteren Sieger-BMW von ROWE RACING auf den Plätzen zwei und drei. Hochspannung in der StartphaseDas Rennen selbst hielt, was das Qualifying versprach. Direkt nach dem Erlöschen der Startampeln entbrannte an der Spitze ein packender Zweikampf. Christopher Haase setzte Verstappen massiv unter Druck und schob sich am Ende der ersten Runde aus dem Windschatten heraus an die Spitze. Währenddessen bewies ROWE RACING strategisches Geschick. Jordan Pepper und ‚Dan Harper‘ arbeiteten sich von Startplatz sieben kontinuierlich nach vorne. „Am Nürburgring auf dem Podium zu stehen, ist immer ein Erfolg“, betonte Pepper, noch ahnungslos, dass er später als Sieger gewertet würde. Er fand zudem sportliche Worte für den prominenten Konkurrenten: „Dass Max hier mitfährt, ist großartig für den Sport. Er ist ein absoluter Profi, der uns alle pusht. Die Aufmerksamkeit, die er der Nordschleife bringt, ist für uns alle ein Gewinn.“ Aufholjagden und KlassensiegeAuch dahinter wurde hart gekämpft. Falken Motorsports sicherte sich nach einer furiosen Aufholjagd von Startplatz zehn den zunächst dritten (nach DSQ zweiten) Rang. Sven Müller zeigte sich zufrieden mit dem Porsche 911 GT3 R, merkte aber an: „Unser Rennen verlief fehlerfrei, auch wenn uns im Vergleich zur Spitze leider noch ein wenig Beschleunigung fehlte.“ Vom Pech des Verstappen-Teams profitierte auch die Mannschaft von 48 LOSCH Motorsport by BLACK FALCON. Ihr Porsche 911 GT3 R ‚erbte‘ den letzten Podestplatz und krönte sich gleichzeitig zum stärksten Team in der PRO-AM-Wertung. Das Team aus dem Gewerbepark am Nürburgring feierte zudem den Sieg in der AM-Wertung der GT3-Klasse (SP9) durch die Piloten Mustafa Mehmet Kaya, Gabriele Piana und Mike Stursberg in einem weiteren Elfer. CUP3: Smyrlis Racing setzt sich in Rekordfeld durchIn der Klasse CUP3, die mit insgesamt 17 gestarteten Porsche 718 Cayman GT4 CS eines der größten Felder des Wochenendes stellte, gab es kein Vorbeikommen an der Startnummer 953 von Smyrlis Racing. Das Duo Oskar Sandberg und Alexander Fielenbach triumphierte nach 27 Runden. Sie verwiesen das Team von SRS Team Sorg Rennsport (#959) mit Heiko Eichenberg und Calvin de Groot auf den zweiten Platz. Das Podium komplettierte die Mannschaft von Schmickler Performance (#950) rund um Horst Baumann, Stefan Schmickler und Kai Riemer. Sandberg wurde für seine außergewöhnliche Leistung im Rennen von der Interessengemeinschaft Langstrecke Nürburgring (ILN), der Rennleitung und den Strecken-Kommentatoren zum ‚Fahrer des Rennens‘ gekürt. SP10: Mercedes-Sieg gegen starke BMW-KonkurrenzIn der Klasse SP10 (GT4-Fahrzeuge) kämpften neun Teilnehmer um den Sieg. Am Ende setzte sich die Routine der PROsport racing GmbH durch: Anton Abee, Yannik Himmels und Jörg Viebahn steuerten ihren Mercedes-AMG GT4 (#176) nach 27 Runden souverän auf den ersten Platz. Die Plätze zwei und drei gingen an die BMW-Fraktion: AV Racing by BLACK FALCON (#177) sicherte sich den Silberrang, gefolgt vom BMW M4 GT4 von Plusline Motorsport (#155). VT2-RWD: Toyota Supra triumphiert bei den ProduktionswagenBesonders spannend ging es in der Klasse VT2-RWD (Produktionswagen mit Heckantrieb) zu, in der 11 Fahrzeuge an den Start gingen. Hier feierte SRS Team Sorg Rennsport einen glanzvollen Erfolg: Die Startnummer 524, eine Toyota Supra, pilotiert von Piet-Jan Ooms, Ionuc Catalin Timis und Thomas Fleming, sicherte sich den Klassensieg nach 25 Runden. Auf den weiteren Plätzen folgten der BMW 230i von Schmickler Performance (#55) sowie ein weiterer Bolide von Sorg Rennsport, der BMW 330i mit der Startnummer 514. Fazit: Ein Weltmeister im Nordschleifen-FieberDer Abschiedsgruß von Max Verstappen klang wie ein Versprechen für die Zukunft: „Die Nordschleife ist für mich eine der verrücktesten Strecken der Welt. Ich will definitiv so oft wie möglich hier fahren.“ Der dritte Lauf der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie findet am 11. April statt. Die 57. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy führt über die klassische Distanz von vier Stunde.

ring°guide NLS2 | Wochenende

19.03.2026

Nachdem der Saisonstart witterungsbedingt abgesagt werden musste, steigt nun die Vorfreude am Nürburgring spürbar an: Am kommenden Samstag (21. März) gehen beim 58. ADAC Barbarossapreis der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie endlich die Lichter auf Grün und 136 Fahrzeuge werden um ihren Platz in der Grünen Hölle kämpfen. Damit ihr euren Besuch optimal planen könnt, haben wir die wichtigsten Informationen kompakt für euch zusammengestellt. Tickets Tickets sind ab 25 Euro hier erhältlich Kinder und Jugendliche bis einschließlich 14 Jahre erhalten freien Eintritt Anreise & Straßensperrungen Aufgrund von Asphaltarbeiten ist die B 257 im Bereich Müllenbach derzeit gesperrt. 🔁 Umleitungen: Ab Wiesemscheid über die B 258 in Richtung Nürburgring Über die L 94 in Richtung Welcherath Über die B 410 in Richtung Kelberg Die Umleitung wird vor Ort entsprechend ausgeschildert.  Hinweis: Am Wochenende ist der Zugang zum Fahrerlager über die BMW M Brücke gesperrt. Bitte nutzt stattdessen den Eingang am Zuschauertunnel sowie den Zugang zum Historischen Fahrerlager. LIVESTREAM Meet & Greet mit Miskottchen "Legend" Trefft unseren „Legend“ am Samstag, 21. März 2026: Pitwalk: ca. 10:20 Uhr bis ca. 10:50 Uhr Gridwalk: ca. 11:00 Uhr bis 11:40 Uhr ring°boulevard: 12:30 Uhr bis 13:00 Uhr ring°boulevard: 13:30 Uhr bis 14:00 Uhr Wetterbedingte Änderungen vorbehalten. Weitere Öffnungszeiten Touristenfahrten: Sonntag, 8:00 Uhr - 18:30 UhrBitte bedenkt hier die neue Notfallnummer: +49 (0) 2691 302 9111 ring°kartbahnSamstag 12:00 - 14:00 Uhr | 17:00 - 20:00 UhrSonntag 10:00 - 20:00 Uhr ring°kinoSamstag 14:00 - 23:00 UhrSonntag 14:00 - 23:00 Uhr Nürburgring eSports BarSamstag 10:00 - 0:00Sonntag 10:00 - 20:00

Weltmeister-Glanz, Kombi-Kult und der ‚echte‘ Saisonstart

17.03.2026

Nachdem der Saisonauftakt wetterbedingt ins Wasser fiel, ist die Spannung am Nürburgring greifbar: Wenn am kommenden Samstag (21. März) beim 58. ADAC Barbarossapreis endlich die Ampeln auf Grün springen, richtet sich die gesamte Aufmerksamkeit auf einen der hochkarätigsten Läufe der letzten Jahre. Die Zwangspause hat den Hunger der Teams und Fans nur noch weiter angefacht – und das Starterfeld hält für diesen ‚echten‘ Saisonstart alles bereit, was das Motorsport-Herz begehrt: Von einem Formel-1-Weltmeister im GT3-Boliden über ein virales Fan-Projekt bis hin zu prominenten Quereinsteigern und spektakulären Neuzugängen im Mittelfeld.  Für eine gehörige Portion Adrenalin sorgt beim zweiten NLS-Lauf ein Name: Max Verstappen. Der Niederländer feiert am kommenden Samstag seine mit Spannung erwartete Rennpremiere im Mercedes-AMG GT3. Der vierfache Weltmeister greift für das Mercedes-AMG Team Verstappen Racing ins Lenkrad der Startnummer 3, die im markanten, von Red Bull unterstützten Design an den Start geht. Dass Verstappen sich nun mit den erfahrensten Nordschleifen-Haudegen messen kann, ist für ihn ein entscheidender Schritt: „Der Nürburgring ist ein besonderer Ort. Es gibt keine andere Rennstrecke, die ihm gleicht“, zeigt sich Verstappen begeistert. „Letztes Jahr habe ich meine Lizenz erhalten und konnte an NLS9 teilnehmen, das wir gewonnen haben. Diese Vorbereitung ist sehr wertvoll, da wir viel gelernt haben, was wir in unser diesjähriges Programm einfließen lassen können. Jetzt geht es darum, alles aus uns herauszuholen.“ Doch der Weg zum prestigeträchtigen Sieg in der Grünen Hölle führt über ein Feld, das vor fahrerischer Qualität und technischer Vielfalt nur so strotzt. Besonders brisant wird das Duell innerhalb des eigenen Lagers: Mit dem Mercedes-AMG GT3 des Mercedes-AMG Team RAVENOL (Startnummer 80) lauert hochkarätige Konkurrenz. Hier greifen mit Fabian Schiller und Maxime Martin zwei der schnellsten Nordschleifen-Spezialisten überhaupt ins Lenkrad, die das Fahrzeug und die tückischen Bedingungen in der Eifel in- und auswendig kennen. Darüber hinaus muss sich der Niederländer gegen die versammelte Elite der GT3-Welt behaupten. Allen voran die BMW-Abordnung von Rowe Racing, die mit den Startnummern 98 und 99 zwei starke M4 GT3 ins Rennen schickt. Mit Stars wie Augusto Farfus, Raffaele Marciello und Sheldon van der Linde verfügt das Team über eine Besetzung, die in Sachen Erfahrung und Speed kaum zu schlagen ist. Ebenso stark ist die Konkurrenz aus Italien einzuschätzen: Das Red Bull Team Abt bringt den Lamborghini Huracán GT3 EVO II (#130) an den Start, pilotiert von einer absoluten Top-Mannschaft rund um den ehemaligen DTM-Champion Mirko Bortolotti, den Nordschleifen-Experten Marco Mapelli und Patric Niederhauser. Auch die Porsche-Fraktion geht gewohnt angriffslustig in den zweiten Lauf. Falken- und Dunlop Motorsport setzen auf die zwei markanten 911 GT3 R (#17, #44), die unter anderem mit Routinier Nico Menzel und Tim Heinemann besetzt sind und traditionell zu den Favoriten auf den Gesamtsieg zählen. Die Markenvielfalt an der Spitze wird durch die neuen Aston Martin Vantage von Walkenhorst Motorsport komplettiert, bei denen insbesondere Christian Krognes, der den offiziellen Rundenrekord hält, auf der Startnummer 34 für schnelle Runden gut ist. Hinzu kommen die spektakulären Ford Mustang GT3 des Haupt Racing Teams (#64, #65) mit Arjun Maini sowie der Ferrari 296 GT3 von REALIZE KONDO RACING with Rinaldi. Nicht zu unterschätzen ist zudem Scherer Sport PHX, die auf bewährte Audi-Power setzen. Für Verstappen bedeutet die Teilnehmerliste Schwerstarbeit: Um hier zu bestehen, muss er sich gegen die Crème de la Crème des internationalen Langstreckensports durchsetzen. Vom Aprilscherz auf die NordschleifeEin absolutes Highlight beim zweiten Saisonlauf der NLS ist das Renndebüt des BMW M3 Touring 24H, der unter dem Motto ‚You dreamed it, we built it‘ eine beispiellose Geschichte schreibt. Was im April 2025 noch als viraler Scherz die sozialen Netzwerke flutete, biegt nun als echte Hochleistungs-Rennmaschine auf die Nordschleife ein. Das Besondere: Die Community hat das Fahrzeug nicht nur herbeigesehnt, sondern sie ziert es auch buchstäblich, da das spezielle Design ausgewählte Original-Kommentare der Fans zeigt. Trotz seiner markanten Kombi-Silhouette verbirgt sich unter der Hülle des von Schubert Motorsport in der Klasse SP-X eingesetzten Exoten reinrassige Technik auf Basis des M4 GT3 EVO. „Das Fahrzeug ist zwar aus einem Aprilscherz entstanden, aber es ist ein absolut hochklassiges und konkurrenzfähiges Rennauto geworden“, verspricht BMW-Werksfahrer Jens Klingmann, der am Samstag gemeinsam mit seinem Teamkollegen Ugo de Wilde beweisen will, dass dieser Fan-Traum auf dem Asphalt der Grünen Hölle erstklassig funktioniert. Dass dieses Projekt auch für die Führungsebene eine Herzensangelegenheit ist, unterstreicht BMW-Motorsportchef Andreas Roos: „So etwas hat es bei BMW M Motorsport noch nie gegeben. Ich bin begeistert – und mir sicher, unsere Fans werden es mindestens genauso sein. Ich verspreche allen eine tolle Show.“ Wie der Vater, so der SohnWenn Motorsportfans den Namen Scheider hören, werden sie hellhörig – und das aus gutem Grund. Mit Loris Scheider schickt sich bei der NLS2 die nächste Generation an, in die großen Fußstapfen seines Vaters zu treten. Der Sohn des zweifachen DTM-Champions und 24h-Siegers Timo Scheider hat bereits Erfahrung in unterschiedlichen Rennserien gesammelt und wagt nun den nächsten Schritt. Im BMW M240i Racing von Keeevin Motorsport feiert der 22-Jährige seine NLS-Premiere an der Seite von Maximilian Kurz und Riccardo Petrolo. Scheider ist mittlerweile in der Eifel beheimatet, betreibt zusammen mit seinem Vater unweit des Nürburgrings das Unternehmen ‚Scheiders Nürburgring‘ rund um Fahrzeugtuning und Trackumbauten. „Dadurch bin ich in den letzten eineinhalb Jahren hunderte Runden auf der Nordschleife gefahren bei den Touristenfahrten, Trackdays und auch im Simulator“, sagt er. „Jetzt muss endlich die Permit her, damit ich mir irgendwann mit meinem Vater den Traum erfüllen kann, gemeinsam auf der Nordschleife zu fahren. Wir teilen die gleiche Leidenschaft, den gleichen Wahnsinn – das wird ein großes Erlebnis. Aber jetzt freue ich mich erst einmal auf meine Einsätze in der NLS.“ Vom Mikrofon ins RennfahrzeugNicht nur bei den Fahrzeugen, auch im Teilnehmerfeld gibt es echte Hingucker: Die Influencerin ‚Happinessa‘ startet beim zweiten NLS-Lauf und sorgt für ordentlich Glamour im Fahrerlager. Für sie schließt sich am Wochenende ein Kreis, denn bereits von 2019 bis 2021 war sie als Moderatorin für die Langstrecken-Serie am Mikrofon und vor der Kamera aktiv. Inzwischen hat sich die Onlyfans-Athletin längst als Rennfahrerin etabliert und war im vergangenen Jahr als bestplatzierte Dame erfolgreich in der NASCAR Euro Series unterwegs. Mit ihrem Start in der Eifel wandelt sie auf prominenten Pfaden: Als Playmate des Monats Mai 2025 – unter ihrem bürgerlichen Namen Vanessa Neumann – tritt sie in die direkten Fußstapfen von Jolanda Egger (später Surer), dem Playmate des Jahres 1983, die bereits 1992 die Grüne Hölle im Renntempo bezwang. ‚Happinessa‘ pilotiert einen BMW 325i des Teams rent2Drive-MEHRTEC-racing rund um David Ackermann und brennt auf ihren Einsatz: „Schon damals als Moderatorin habe ich davon geträumt, selbst auf der Nordschleife Rennen zu fahren. Jetzt wird dieser Traum endlich wahr, und ich kann es kaum erwarten, die Grüne Hölle aus der Cockpit-Perspektive zu erleben.“ Damit beweist sie, dass Leidenschaft und PS-Stärke keine Grenzen kennen, egal ob vor der Kamera oder im harten Zweikampf auf dem Asphalt. Aus der Traditionsschmiede in die Grüne HölleIn der Klasse SP2T bereichert Bitter Motorsport das Starterfeld mit dem Bitter Corsa unter der Startnummer #380. Für Team-Manager Markus Bitter ist der Einsatz auf der Nordschleife beinahe ein Heimspiel, denn hier schrieb bereits sein Onkel Erich in den späten Sechzigern Geschichte mit dem legendären Opel Rekord 1900 ‚Schwarzen Witwe‘. Die Marke Bitter bleibt auch heute ihrer rebellischen Historie treu und bringt abseits der Rennstrecke der Volumenmarke Opel Dynamik und Sportlichkeit zurück. Den Bitter Corsa fahren in der NLS-Saison 2026 Katharina Lippka, Björn Morhin, Christian Schäffer, Jan Soumagne und Nordschleifen-Experte Volker Strycek. Tickets für die zweite Veranstaltung der Jubiläumssaison, den 58. ADAC Barbarossapreis des MSC Sinzig, kosten 25 Euro (Kinder bis 14 Jahre kostenfrei) und sind unter VLN.de/tickets und an den Tageskassen erhältlich. Damit geht es auf die geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs, in die exklusiven Zuschauerbereiche Brünnchen und Pflanzgarten sowie ins Fahrerlager, die Boxengasse und die Startaufstellung. Um die besten Positionen für die Startaufstellung geht es im Qualifying zwischen 8:30 und 10 Uhr. In der Pause zwischen Zeittraining und Rennen bleibt den Fans ausreichend Zeit, die Boliden aus nächster Nähe zu erleben: Mit einem Ticket geht es ab 10:20 Uhr beim Pitwalk in die Boxengasse, bevor ab 11:10 Uhr die Startaufstellung mit noch mehr Motorsport zum Anfassen lockt. Der Rennstart für das vier Stunden dauernde Langstreckenrennen ist um 12 Uhr. Der Livestream unter VLN.de beginnt um 08:15 Uhr. Daneben gibt es ‚Radio Nürburgring‘ bei rpr1.de sowie in der RPR1-APP.

Der Saisonauftakt der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie wurde abgesagt

14.03.2026

Niedrige Temperaturen und Schneefall hatten zunächst den Start zum Zeittraining verzögert. Die Streckenbedingungen besserten sich, nicht jedoch die Temperaturen. Die in der NLS engagierten Reifenhersteller rieten der VLN von der Durchführung der 71. ADAC Westfalenfahrt ab. Die Rennleitung folgte schließlich der Empfehlung. Der endgültigen Absage um 10:45 Uhr vorangegangen waren zwei Teammanager-Meetings um 8:30 und 10 Uhr, in der die Verantwortlichen der VLN das Feedback der Teams einholten. „Auch wenn die Entscheidung am Ende bei uns liegt, war es uns wichtig, die Situation mit den Teilnehmern zu besprechen“, sagt Christian Vormann, Sportleiter der VLN. „Nach einer Inspektionsrunde hat die Rennleitung entschieden, dass die Strecke befahrbar ist. Die Seitenstreifen waren frei von Schnee und es trocknete langsam ab. Seitens der Teams waren die Meinungen gemischt. Eine Abstimmung ergab eine geringe Mehrheit, die Veranstaltung durchzuführen. Am Ende hat die Warnung der Reifenindustrie den Ausschlag zur Absage gegeben.“ Das zweite Lauf der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie findet bereits am kommenden Wochenende statt. Am 21. März kehrt dann unter anderem Formel-1-Weltmeister Max Verstappen mit einem Mercedes-AMG GT3 in die Grüne Hölle zurück. 🎟️ Tickets gibt es hier.

Zum 50. Jubiläum: Gipfeltreffen der Champions beim Saisonauftakt der NLS

10.03.2026

Die ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie erwacht mit einem Paukenschlag aus der Winterpause – und startet am 14. März 2026 mit dem ersten Saisonrennen fulminant in die 50. Saison. Wenn sich das Feld der 132 gemeldeten Fahrzeuge zur 71. ADAC Westfalenfahrt aufreiht, wird schnell klar, dass die Dichte an internationalem Topfahrern selten so hoch war, wie in diesem Jahr. Tickets gibt es ab 25 Euro unter VLN.de/tickets. Jugendliche bis 14 Jahre haben freien Eintritt. Wer nicht vor Ort ist, kann den Renntag im kostenlosen Livestream auf VLN.de verfolgen. An der Spitze dieses Feldes thront der legendäre Porsche 911 GT3 R von Manthey mit der Startnummer 911. Hier greift mit Ayhancan Güven nicht nur der amtierende DTM-Champion ins Lenkrad, er teilt sich das Cockpit mit dem Porsche-Werksfahrer Kévin Estre. Die Konkurrenz für den ‚Grello‘ ist jedoch so prominent wie selten zuvor. In der Startnummer 17 von Dunlop Motorsport findet sich mit Julien Andlauer ein Pilot, der mit dem Rückenwind seines Gesamtsieges bei den 24 Stunden von Daytona 2026 in die Eifel reist; das Cockpit teilt er sich mit Nico Menzel. Ebenfalls ein Wörtchen um den Gesamtsieg mitreden möchte das Team Falken Motorsport. Auf der Nummer 44 startet Morris Schuring, der amtierender DTM-Junior-Champion, zusammen mit Klaus Bachler. Ein echtes Power-Trio schickt REALIZE KONDO RACING with Rinaldi mit der Startnummer 45 ins Rennen. Thierry Vermeulen (Gold-Cup-Gewinner der GT World Challenge) und Dennis Marschall (Bronze-Champion der GTWC) teilen sich den Ferrari 296 GT3 mit Thomas Neubauer. BMW und Mercedes-AMG rüsten aufBesonders imposant präsentiert sich die bayerische Konkurrenz: BMW schickt drei absolute Top-Teams mit Werksunterstützung in die Grüne Hölle. Schubert Motorsport greift mit der Startnummer 77 und einer hochkarätigen Besetzung an – hier teilen sich die Werksfahrer Marco Wittmann, Philipp Eng und Robin Frijns das Cockpit des BMW M4 GT3 EVO. Nicht weniger ambitioniert geht ROWE RACING an den Start. Die Startnummer 98 wird von Augusto Farfus, Raffaele Marciello und Jordan Pepper pilotiert, die #99 von ‚Dan Harper‘, Max Hesse und Sheldon Van Der Linde. Auch die Mercedes-AMG-Fraktion rüstet massiv auf. Mit der Startnummer 80 schickt das Mercedes-AMG Team RAVENOL ein Trio ins Rennen, das pure GT3-Erfahrung verkörpert: Maxime Martin, Maro Engel und Luca Stolz wollen den Sieg beim Auftakt nach Affalterbach holen. Ergänzt wird das Aufgebot durch einen weiteren Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 3 des Mercedes-AMG Team Verstappen Racing, in dem mit Jules Gounon, Daniel Juncadella und Lucas Auer drei absolute Ausnahmekönner am Steuer sitzen. Der vierfache Formel-1-Weltmeister und Namensgeber der Equipe, Max Verstappen, wird bei NLS2 dann ins Geschehen eingreifen. Nach einer erfolgreichen Debüt-Saison mit einem Sieg setzt das Haupt Racing Team erneut auf den bulligen Ford Mustang GT3. Abgerundet wird das Pro-Aufgebot von Konrad Motorsport und dem Red Bull Team ABT (beide Lamborghini Huracán GT3), Walkenhorst Motorsport (Aston Martin Vantage GT3) sowie Dinamic GT und Lionspeed GP (Porsche 911 GT3 R). Frischer Wind in der SP9 AM und PRO-AMDoch nicht nur in der reinen Pro-Kategorie herrscht Hochspannung, auch die Sub-Wertungen SP9 Pro-Am und Am versprechen packende Duelle und interessante Geschichten. Mit ProSport Racing kehrt ein bekanntes Gesicht der Nordschleife in die Top-Klasse zurück und stellt sich dem Wettbewerb mit einem Aston Martin Vantage GT3. In der AM treffen sie auf Goroyan RT by Car Collection (Porsche 911 GT3 R), JUTA Racing (Audi R8 LMS) und Renazzo Motorsport (Lamborghini Huracán GT3 EVO 2). Gleichzeitig sorgen in der PRO-AM spannende Neuzugänge für frischen Wind und neue Konkurrenz: GAMOTA Racing (BMW M4 GT3 EVO), Toyo Tires with Ring Racing (Mercedes-AMG GT3) und KKRämer Racing (Audi R8 LMS EVO II) debütieren in dieser Saison in der prestigeträchtigen GT3. Ihre Gegner sind unter anderem die beiden Porsche-Teams Lionspeed GP und 48 LOSCH Motorsport by BLACK FALCON sowie ein weiterer Aston Martin von Walkenhorst Motorsport. Meisterliche FahrerpaarungenDie NLS lebt allerdings nicht nur von der Top-Klasse: In den hart umkämpften Cup-Klassen geht es zwar nicht um den Gesamtsieg, zu gewinnen gibt es dennoch viel. In der Klasse BMW M2 Racing kommt es dabei zu einer Konstellation, die Fans der Meisterschaft aufhorchen lässt: Auf der Startnummer 888 bilden Ranko Mijatovic und Michael Schrey eine Allianz der Meister. Mijatovic, der seit 2024 amtierender NLS-Champion ist, spannt hier mit dem zweifachen NLS-Meister Schrey zusammen, um das Team Hofor Racing by Bonk Motorsport ganz nach vorne zu bringen. Gemeinsam vereinen sie bereits vier Titel auf einem Auto – eine Marke, die normalerweise schwer zu schlagen ist. Doch die Messlatte liegt in diesem Jahr noch ein Stück höher, und zwar bei jenem Team, das die Serie in der jüngeren Vergangenheit fast nach Belieben dominiert hat: Adrenalin Motorsport. Die Mannschaft rund um Teamchef Matthias Unger setzt in der Klasse VT2-RWD auf der Startnummer 500 eine Paarung ein, die man getrost als das ‚Maß aller Dinge‘ bezeichnen kann. Mit Philipp Leisen (Meister 2018, 2020, 2021 und 2023) und Daniel Zils (Meister 2022 und 2023) teilen sich hier zwei der erfolgreichsten NLS-Piloten der jüngsten Geschichte ein Cockpit. Zusammen bringen sie es auf stolze sechs Meistertitel – eine statistische Machtdemonstration, die verdeutlicht, warum Adrenalin Motorsport seit Jahren das Team ist, das es zu schlagen gilt. Das Trio komplettiert Philipp Stahlschmidt. Meisterliche TeamleistungenAuch in diesem Jahr beeindrucken die Aufgebote einiger. Das SRS Team Sorg Rennsport führt die Statistik mit beeindruckenden elf gemeldeten Fahrzeugen an, die sich auf die Klassen SP10, VT2, CUP2 und CUP3 verteilen. Dicht auf den Fersen ist das bereits erwähnte Team Adrenalin Motorsport, das mit neun Fahrzeugen ebenfalls eine enorme Präsenz zeigt und unter anderem die stark besetzten Klassen V6, V5 und die BMW M240i-Kategorie abdeckt. Apropos Klassenstärke: Die Klasse CUP3 der Porsche Endurance Trophy Nürburgring (PETN) für den Porsche 718 Cayman GT4 CS stellt mit 21 Startern das größte Starterfeld des Auftakts dar, gefolgt von der VT2-RWD mit 14 und der CUP2 (Porsche 911 GT3 Cup) mit zwölf Fahrzeugen. Tickets für das Auftaktrennen der Jubiläumssaison, die 71. ADAC Westfalenfahrt, kosten 25 Euro (Kinder bis 14 Jahre kostenfrei) und sind unter VLN.de/tickets und an den Tageskassen erhältlich. Damit geht es auf die geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs, in die exklusiven Zuschauerbereiche Brünnchen und Pflanzgarten sowie ins Fahrerlager, die Boxengasse und die Startaufstellung. Um die besten Positionen für die Startaufstellung geht es im Qualifying zwischen 8:30 und 10 Uhr. In der Pause zwischen Zeittraining und Rennen bleibt den Fans ausreichend Zeit, die Boliden aus nächster Nähe zu erleben: Mit einem Ticket geht es ab 10:20 Uhr beim Pitwalk in die Boxengasse, bevor ab 11:10 Uhr die Startaufstellung mit noch mehr Motorsport zum Anfassen lockt. Der Rennstart für das vier Stunden dauernde Langstreckenrennen ist um 12 Uhr. Der Livestream unter VLN.de beginnt um 08:15 Uhr. Daneben gibt es ‚Radio Nürburgring‘ bei rpr1.de sowie in der RPR1-APP.

Vorschau DNLS4: Showdown in der virtuellen Grünen Hölle: Titelentscheidungen beim BILSTEIN 3h-Rennen

27.02.2026

Das Finale der Digitalen Nürburgring Langstrecken-Serie (DNLS) verspricht am kommenden Samstag ein Höchstmaß an Spannung, wenn die Simracing-Elite zum BILSTEIN 3h-Rennen auf der virtuellen Nordschleife antritt. Über eine Distanz von drei Stunden wird in der Simulation iRacing um die letzten entscheidenden Zähler der Saison gekämpft. Fans können das gesamte Geschehen live verfolgen, da das Rennen wie gewohnt über vln.de sowie den offiziellen YouTube-Kanal der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie übertragen wird. Besonders im Fokus steht dabei der dramatische Kampf um die klassenübergreifende Gesamtwertung, in der sich vor dem letzten Lauf ein echtes Herzschlagfinale abzeichnet. Dramatisch gestaltet sich die Ausgangslage im Kampf um den Titel des DNLS-Meisters, wo drei Teams in unmittelbarer Schlagdistanz an der Spitze liegen. Der BMW M2 Racing von BS+COMPETITION (#284) und der Porsche 911 GT3 CUP von EMM Esports (#905) führen das Feld punktgleich mit jeweils 48 Zählern an. Nur drei Punkte dahinter lauert SimRC mit dem BMW M4 GT4 (#176) und 45 Punkten auf einen Fehler der Konkurrenz. Da die Strafpunkte-Konten der Spitzenreiter aktuell leer sind und auch die Anzahl der Siege bei einem Erfolg im Finale identisch wäre, greift im Falle einer punktgleichen Zielankunft ein besonderes Reglement: In diesem Fall entscheidet letztlich die niedrigere Gesamtzahl der während der gesamten Saison gesammelten iRacing-Incident-Punkte über den Titelgewinn. Hier geht BS+COMPETITION mit nur 27 Incidents als Favorit ins Rennen, gefolgt von SimRC mit 40 und EMM Esports mit 55 Incidents. Damit wird eine saubere Fahrweise ohne Track-Limits oder Kollisionen zum alles entscheidenden Faktor für die Meisterschaft. Zusätzliche Würze erhält dieses Duell durch die Vergabe von Bonuspunkten: Sowohl für die Pole-Position als auch für die schnellste Rennrunde wird jeweils ein Extrapunkt vergeben. Dies bedeutet, dass der Gleichstand bereits im Zeittraining durchbrochen werden könnte, noch bevor die Startampel für das dreistündige Rennen auf Grün springt. In der Königsklasse SP9 deutet alles auf ein direktes Duell zwischen zwei BMW-Teams hin. BS+COMPETITION führt die Wertung mit 39 Punkten an, liegt aber nur hauchdünn vor dem Team Falken Simracing SP9, das mit 37 Zählern in Schlagdistanz bleibt. Das MAHLE RACING TEAM belegt mit ihrem Ford Mustang GT3 derzeit den dritten Rang mit 23 Punkten, gefolgt von HRT Esports by Coanda mit 20 Punkten. Während die Spitze eng beisammenliegt, kämpfen Teams wie SZESE E-Sport und Nürburgring eSports mit jeweils 11 Punkten um einen versöhnlichen Saisonabschluss in den Top 5 der stark besetzten GT3-Klasse. In der Klasse der Porsche Esports Endurance Trophy Nürburgring (PEETN) gibt es am Samstag eine Besonderheit bei den Wertungen zu beachten: Während die offizielle DNLS-Tabelle das Team und das Fahrzeug bewertet, führt Manthey als Ausrichter der PEETN zusätzliche separate Wertungen. Neben der Teamwertung, die EMM Esports (#905) bereits bei DNLS3 für sich entscheiden konnte, stehen hier vor allem die Fahrer im Mittelpunkt. In der PEETN-Fahrerwertung liegt Raphael Rennhofer mit 48 Punkten an der Spitze, gefolgt von Luca Alpert mit 36 Zählern. Zudem bietet die von Manthey ausgeschriebene AM-Fahrerwertung eine eigene Plattform für Amateure, in der Jan Winter derzeit mit 30 Punkten vor George Tyler mit 26 Punkten führt. Ähnlich souverän präsentiert sich die Situation in der Klasse SP10 für GT4-Fahrzeuge. Hier führt SimRC mit 45 Punkten das Feld an, nachdem sie in zwei der drei bisherigen Läufe die volle Punktzahl sowie Zusatzpunkte einfahren konnten. Das Williams F1 Team Gaming folgt mit 33 Punkten auf dem zweiten Platz, während Falken Simracing SP10 mit 26 Zählern den dritten Rang behauptet. In der Klasse der BMW M2 Racing spiegelt sich das Bild der PEETN-Klasse wider: BS+COMPETITION ist hier mit 48 Punkten das Maß der Dinge. SCHERER ESPORT M2 CSR liegt mit 31 Punkten auf dem zweiten Platz, gefolgt von Nürburgring eSports mit 18 Zählern. Damit ist die Ausgangslage für das BILSTEIN 3h-Rennen klar: In fast allen Klassen geht es nicht nur um den Tagessieg, sondern um den prestigeträchtigen Titel in einer der härtesten Online-Rennserien der Welt. Hier geht es zum Livestream.

Die Grüne Hölle erwacht im März: Saisonstart von Null auf hundert auf der Nordschleife

24.02.2026

Im März erwacht die Nordschleife traditionell aus dem Winterschlaf – und in diesem Jahr geht es direkt von Null auf hundert. Ab Samstag, 07. März, öffnen sich bei den Touristenfahrten wieder die Schranken zu den legendären 20,832 Kilometern. An den darauffolgenden Wochenenden geht es direkt weiter: Neben weiteren Terminen für Touristenfahrer stehen gleich zwei Rennen der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie an (14. und 21. März). Abgerundet wird der März mit freudiger „Ally Pally“-Atmosphäre bei Darts am Ring am Samstag, 28. März. Das sind die Nürburgring-Highlights im März: Saisonstart für die Touristenfahrer | 07. & 08. März Startschuss für mehr als 170 Tage Touristenfahrten in diesem Jahr: Am Samstag und Sonntag, 07. und 08. März, öffnen sich die Schranken zur Nordschleife zum ersten Mal in 2026. Es ist liebgewonnene Tradition, dass sich zu diesem Anlass zahlreiche Touristenfahrer und Petrolheads an der Strecke treffen – für die ersten gemeinsamen Runden oder das langersehnte Wiedersehen unter Gleichgesinnten. Und auch nach dem Auftaktwochenende geht es munter weiter. Ab dem darauffolgenden Sonntag (15.03.) ist die Nordschleife fortan im März bereits fast täglich geöffnet. Wie gewohnt kann jeder bei den Touristenfahrten mit seinem eigenen Fahrzeug die Nordschleife oder Grand-Prix-Strecke unter die Räder nehmen. Die Preise bleiben dabei weiterhin stabil: Eine Runde auf der Nordschleife von Freitag bis Sonntag kostet wie bisher 35 Euro, eine Runde unter der Woche 30 Euro. Ein Stint (15 Minuten) auf der Grand-Prix-Strecke kostet für Motorradfahrer und für Autofahrer je 35 Euro. Wichtiger Hinweis: Ab dieser Saison gilt eine neue Notrufnummer: +49 (0) 2691 302 9111. Saisonauftakt ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie | 14. & 21. März Zwei Rennen in sieben Tagen und dazu bunte Starterfelder: Die ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) startet mit Vollgas in die neue Saison. Unmittelbar nach dem Saisonauftakt am Samstag, 14. März, findet am Wochenende darauf bereits das zweite Rennen statt (21. März). Der zweite Termin wurde kurzfristig auf dieses Datum gelegt, um eine Lücke im Kalender der Formel 1 zu nutzen. Schließlich plant Superstar Max Verstappen dieses Jahr die Teilnahme am 24h-Rennen und möchte diesen NLS-Lauf potentiell zur Vorbereitung mitfahren. Damit ist er nicht allein: Insbesondere bei den ersten Rennen des Jahres sind die Topfahrzeuge der großen Langstreckenteams im Hinblick auf das große Saisonhighlight stets stark vertreten. Fans dürfen sich also auf besonders viele GT-Boliden von Porsche, BMW und Mercedes-AMG freuen. Das Ticket für 25 Euro (Kinder bis 14 Jahre frei) beinhaltet den Eintritt ins Fahrerlager, zur Startaufstellung und zu allen Zuschauerbereichen. Wer sich ein Upgrade gönnen möchte: Erstklassiges Catering und beste Plätze gibt es mit dem „RACE&LUNCH“-Ticket (190 Euro) oder dem vollen VIP-Paket (285 Euro) – Letzteres sogar inklusive einer geführten Bustour über die Nordschleife kurz vor Rennstart. Darts am Ring Gala | 28. März Ally Pally goes Green Hell: Die ring°arena verwandelt sich am Samstag, 28. März, wieder in ein Tollhaus feiernder Darts-Fans. Bei der „Darts am Ring Gala“ gastiert bereits zum fünften Mal die Weltelite der fliegenden Pfeile in der Eifel. Frenetisch angefeuert werden sie dabei in der Indoor-Location des Nürburgrings von tausenden Fans des Sports. Das Line-up der offiziellen PDC-Veranstaltung wird dieses Jahr angeführt vom ehemaligen Weltmeister Luke Humphries und dem amtierenden Vize-Weltmeister, Gian van Veen. Mit dabei sind zudem Stars wie Nathan Aspinall, Stephen Bunting und der deutsche „Maximiser“ Max Hopp, die allesamt bei der diesjährigen WM am Start waren. Wer noch dabei sein möchte, sollte sich beeilen: Für das Darts-Spektakel am Nürburgring sind nur noch vereinzelt Tickets verfügbar – bereits ab 30 Euro. Diese gibt es online unter nuerburgring.de. Die Nürburgring-Highlights im März 2026: 07. & 08. März: Saisonstart Touristenfahrten Nordschleife 14. März: ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie - Rennen 1  21. März: ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie - Rennen 2 28. März: RCN / GLP – Lauf 1 28. März: Darts am Ring Gala

Termine 2026: Strategische Kalenderanpassung für die NLS 2026

25.01.2026

Die VLN verschiebt den zweiten Lauf der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) 2026 auf den 21. März. Die Vorverlegung um eine Woche nutzt eine bestehende Lücke im Formel-1-Kalender zwischen den Grands Prix von China (15. März) und Japan (29. März) und eröffnet so Piloten aus der Königsklasse und anderen internationalen Rennserien die Teilnahme.  Mike Jäger: Wir handeln im Sinne des Motorsports  „Die Entscheidung, einen frühzeitig feststehenden Termin zu verschieben, haben wir mit vielen Beteiligten in intensiven Gesprächen unter Abwägung aller Interessen – im Sinne des Motorsports – getroffen. Den weltweiten Bekanntheitsgrad, den die NLS im letzten Jahr durch die Teilnahme Max Verstappens erzielt hat, wollen wir zum Nutzen aller Teams und Teilnehmer weiter ausbauen.“ Ein besonderer Dank der VLN gilt der Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) sowie dem Rennstreckenbetreiber. Auf dem Termin am 21. März hätte ursprünglich der Saisonauftakt der RCN stattfinden sollen. Die Verantwortlichen der Breitensportserie erklärten sich jedoch uneigennützig bereit, ihren Termin mit der NLS zu tauschen. Auch der Nürburgring stimmte dem Wechsel zu. Dieser kooperative Schulterschluss unterstreicht den Zusammenhalt der Veranstalter am Nürburgring. Die Saison 2026 der ADAC RAVENOL NLS startet bereits eine Woche vorher: Der große Saisonauftakt (NLS 1) findet am 14. März statt. Tickets für alle Rennen sind bereits ab 25 Euro im Vorverkauf erhältlich. 

Der Winter wird wieder heiß: Die DNLS startet am 06. Dezember durch

31.10.2025

Rennfreie Zeit? In der ADAC Nürburgring Langstrecken-Serie ein Fremdwort und genau deswegen startet am 06. Dezember die neue Saison der DNLS. Das virtuelle Format des traditionsreichen Nordschleifen-Championats umfasst auch in der Wintersaison 2025/2026 wieder vier Rennen über die Distanz von je drei Stunden. Dabei steht die Digitale Nürburgring Langstrecken-Serie für die gleichen Werte, wie das reale Pendant: erstklassiges Multiclass-Racing auf der schönsten und anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt. Und weil es in den Wintermonaten nun wirklich zu kalt wäre, um an der Rennstrecke zu stehen, gibt es das virtuelle Spektakel aus der Grünen Hölle im Livestream auf den heimischen Bildschirm – die Fans müssen selbst also nur noch für Snacks und Heißgetränke sorgen, um die Rennen zu genießen. Die DNLS hat sich nach sechs Seasons zu einer festen Größe etabliert – nicht nur im Terminkalender zahlreicher Teams und Fahrer aus dem realen Motorsport, sondern auch in der Simracing-Szene. Die Bilder, die die weltweit führende Rennsimulation iRacing an den Tag legt, sind spektakulär, und es gibt Kameraperspektiven, die in der Realität kaum machbar wären. Der aufwändig produzierte Livestream und der Kommentar mit den NLS-Kommentatoren setzen in der virtuellen Racing-Welt Maßstäbe. Für die Fahrer ist Simracing längst mehr als ein Zeitvertreib und selbst Formel-1-Weltmeister Max Verstappen, der 23/24 in der DNLS debütierte und in diesem Jahr sein erstes reales Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife absolvierte und auch gewann, sieht in der Simulation eine perfekte Ergänzung zum realen Racing. „Jeder Kilometer ist Rennkilometer, ob in der Realität auf der Nordschleife oder in der Simulation“, sagt Nürburgring Chefinstruktor Andreas Gülden, der mittlerweile in beiden Welten zu Hause ist und auch in der Wintersaison wieder mit dem Team Nürburgring eSports in der DNLS an den Start gehen wird. „Als ich Max auf dem Weg zu seiner DPN begleitet habe, haben wir uns auch über Simracing ausgetauscht. Man hat dabei gemerkt, wie ernst er das virtuelle Fahren nimmt.“ Fahrer wie Gülden nehmen in der DNLS eine wichtige Rolle ein, denn es ist in der GT3-Klasse SP9 vorgeschrieben, dass mindestens ein Pilot aus dem realen Racing mit von der Partie ist. Zumeist teilen sie sich das Cockpit mit ausgemachten Simracing-Profis und liefern sich bei den Rennen spannende Fights. In der Saison 2024/2025 waren unter anderem Mirko Bortolotti, Tim Heinemann und Elias Seppänen am Start. Champion in der SP9 wurde kein Geringerer als Truck-Racing-Europameister Norbi Kiss. Neben den GT3-Boliden stehen auch die weiteren Klassen für sehenswerten Sport, allen voran die Cup 2 der Porsche Esports Endurance Trophy Nürburgring. Hier stand in der letzten DNLS-Saison unter anderem Raphael Rennhofer ganz oben, der 2024 in der ADAC GT4 Germany am Start war. Der Österreicher pilotierte den Porsche 911 GT3 Cup von SCHERER eSPORTS. Daneben gibt es zwei weitere Klassen: die SP10 mit GT4-Boliden von Aston Martin, BMW und Mercedes-AMG, sowie die SP3T mit Renault Clio. Saisonauftakt von Season 7 der DNLS ist am 06. Dezember 2025. Es folgen Rennen am 20. Dezember 2025 sowie am 21. und 28. Februar 2026. Die Einschreibung beginnt in Kürze. Bevor es in der ‚großen‘ DNLS wieder buchstäblich rund geht, findet am 14. November noch das Finale des Community-Cups statt. Alle Infos gibt es unter vln.de/dnls.