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06 November, Freitag

#Roadto100 | Teil 5: Der Bau des Nürburgrings

Den Bau der Südschleife haben wir uns angesehen - vom Scharfen Kopf aus ging es nun über die in Beton ausgeführte Gegengerade hinter dem zukünftigen Start- und Zielplatz vorbei zur Tribünenkurve. Diese wurde dort angelegt, wo sich heute der Bereich an T13 befindet. Danach ging es geradeaus auf die seit 100 Jahren weltberühmte Nordschleife. Diese führte vom höchsten Punkt der Strecke über Berge...
#Roadto100 | Teil 5: Der Bau des Nürburgrings

06.11.2026

Den Bau der Südschleife haben wir uns angesehen - vom Scharfen Kopf aus ging es nun über die in Beton ausgeführte Gegengerade hinter dem zukünftigen Start- und Zielplatz vorbei zur Tribünenkurve. Diese wurde dort angelegt, wo sich heute der Bereich an T13 befindet. Danach ging es geradeaus auf die seit 100 Jahren weltberühmte Nordschleife. Diese führte vom höchsten Punkt der Strecke über Berge und Täler zum tiefsten Punkt im Adenauer Stadtteil Breidscheid, von dort aus über einen langen Talkessel zur Hohen Acht und später über zahlreiche Kurven sowie die Döttinger Höhe wieder in Richtung Nürburg. Der erste Abschnitt der Nordschleife wurde nach einem Bach neben der Strecke benannt und trägt bis heute den Namen Hatzenbach. Das tückische Kurvengeschlängel war damals, anders als heute, von dichtem Tannenwald umgeben. Für die Arbeiter stellte dieser Bereich der Strecke vor 100 Jahren eine große Herausforderung dar: Der Untergrund bestand aus sumpfigem und wasserundurchlässigem Boden, welcher aufwändig entfernt und durch Geröll ersetzt werden musste. Am Ende des Geschlängels mussten erst große Bäume gefällt werden, welche dem Abschnitt wiederum seinen Namen gaben: Hocheichen. ℹ️ Der Nürburgring wurde 1927 eröffnet. Wir blicken bei der #Roadto100 bis in unser großes Jubiläumsjahr immer wieder auf verschiedene Meilensteine unserer langen Geschichte zurück! 

62 Jahre für den Nürburgring: Karl Mönig verabschiedet sich in den Ruhestand

06.11.2026

Von den ersten Arbeitseinsätzen an der Südschleife bis zur Verantwortung für 100 Aushilfen: Karl „Charly“ Mönig hat den Nürburgring über sechs Jahrzehnte begleitet. Er hat Formel-1-Rennen erlebt, die Entstehung der Grand-Prix-Strecke mitverfolgt und bei mehr als 650 Veranstaltungen hinter den Kulissen für einen reibungslosen Ablauf gesorgt. Nach 62 Jahren im Einsatz für die Rennstrecke wurde der Müllenbacher nun in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Eine außergewöhnliche Geschichte voller Erinnerungen, kleiner Anekdoten und einer ganz besonderen Verbundenheit mit dem Nürburgring. Als Karl Mönig 1965 seine Tätigkeit am Nürburgring begann, war die Welt der Rennstrecke noch eine andere. Die heutige Grand-Prix-Strecke existierte nicht, die Formel 1 fuhr noch auf der Nordschleife und an der Südschleife gehörten improvisierte Lösungen zum Veranstaltungsalltag. Mittendrin: ein 14-jähriger Junge aus Müllenbach, der Eintrittskarten kontrollierte, Aufgaben im Parkplatzdienst übernahm und mit dem familieneigenen Traktor sogar Fahrzeuge aus den nassen Wiesen rund um die Rennstrecke zog. „Ich hatte zwar noch keinen Führerschein, aber mein damaliger Abschnittsleiter konnte nicht so gut Traktor fahren“, erinnert sich Mönig. Was damals als erster Nebenverdienst begann, entwickelte sich zu einer außergewöhnlichen Verbindung. Über 62 Jahre hinweg blieb Karl Mönig dem Nürburgring treu – neben seinem eigentlichen Berufsleben und über viele Generationen von Kollegen, Besuchern und Verantwortlichen hinweg. Vom Parkplatzhelfer zum Verantwortlichen für 100 MitarbeiterNach seinen ersten Einsätzen an der Südschleife arbeitete Mönig zunächst im Parkplatzdienst rund um Start und Ziel. Ab 1971 war er als Nachtwache im Abschnitt Hocheichen an der Nordschleife tätig. Dort verkaufte er Rennprogramme sowie Eintritts-, Park- und Campingkarten. Bei großen Rennveranstaltungen wie der Formel 1 oder dem 1000-Kilometer-Rennen fehlte schon mal Personal für den Rennsonntag. Dann wurde aus der Nachtschicht kurzerhand eine 20-Stunden-Schicht. Eine entscheidende Wendung nahm seine Nürburgring-Geschichte im Januar 1980 – und zwar im Gasthaus Gilles in Müllenbach. Dort fragte ihn der damalige Abschnittsleiter, ob er nicht dessen Aufgabe übernehmen wolle. Mönig lehnte zunächst ab. Zu groß erschien ihm die Verantwortung. Zwei Wochen später traf man sich erneut im Gasthaus. „Nach ein paar Bier habe ich dann doch zugesagt“, erinnert sich Mönig. Die Zweifel kamen allerdings am nächsten Morgen zurück: „Ich versuche es halt, nach 3 Rennen werfen die mich bestimmt doch wieder raus“, waren seine damaligen Gedanken. Es sollte anders kommen. Aus den vermeintlichen drei Rennen wurden 47 Jahre als Abschnittsleiter.Zunächst war Mönig für die Parkbereiche rund um die damalige „Betonschleife“ zuständig. Nach der Eröffnung der neuen Grand-Prix-Strecke 1984 übernahm er die Verantwortung für die Parkplatzzone C, die er über Jahrzehnte bei Großveranstaltungen betreute. Dabei ging seine Arbeit weit über das Einweisen von Fahrzeugen hinaus. Bereits Wochen vor einer Veranstaltung begann für ihn die Personalplanung. Mitarbeiter mussten eingeteilt, Park- und Campingkarten vorbereitet und die Abläufe organisiert werden. Nach den Veranstaltungen folgten Abrechnungen, Stundennachweise und Erfahrungsberichte. Bei Großveranstaltungen koordinierte er bis zu 100 Aushilfen. Aus dem jungen Helfer, der einst an der Südschleife für Ordnung sorgte, war längst eine feste Größe im Veranstaltungsbetrieb geworden. Über 650 Veranstaltungen und jede Menge GeschichtenDie Zahlen seiner Nürburgring-Laufbahn sind beeindruckend: Seit 1980 war Karl Mönig bei mehr als 650 Veranstaltungen als Parkplatzleiter im Einsatz. Hinzu kommen zahlreiche weitere Einsätze aus den Jahren zuvor. Er erlebte die Formel 1 am Nürburgring über Jahrzehnte, war seit 1980 bei jedem 24-Stunden-Rennen dabei und begleitete Rock am Ring sowie den Internationalen ADAC Truck-Grand-Prix von Beginn an. Und natürlich hat jemand, der so lange dabei ist, nicht nur viel erlebt, sondern auch die eine oder andere eigene Idee eingebracht. Beispielsweise 1986, als Mönig die offiziellen Bezeichnungen der Zufahrten zur Parkplatzzone C schlicht zu umständlich fand. „So habe ich eigenmächtig die Zufahrten in den C-Bereich in die Einfahrten 1 bis 5 umbenannt“, berichtet er. Später wurde die Nummerierung auch auf weitere Bereiche des Nürburgrings übertragen. Auch die Premiere von Rock am Ring 1985 ist ihm in Erinnerung geblieben. Damals sollte sein Team verhindern, dass Besucher auf den Parkflächen der C-Zone campierten. Das funktionierte zunächst – bis plötzlich doch Zelte auf Parkplatz C2 standen. Der Grund war schnell gefunden: Der benachbarte Campingplatz war voll, und dessen Betreiber hatte kurzerhand den Zaun geöffnet, um weitere Gäste auf die angrenzende Fläche zu lassen. Es sind solche Geschichten, die zeigen, wie sehr sich der Nürburgring in sechs Jahrzehnten verändert hat. Von improvisierten Abläufen und einfachen Taschenlampen bei nächtlichen Parkplatzeinsätzen bis hin zum heutigen professionellen Veranstaltungsbetrieb. Karl Mönig hat diese Entwicklung nicht nur miterlebt, sondern über viele Jahre aktiv mitgestaltet. Eine besondere Verbundenheit mit dem NürburgringWas Karl Mönigs Geschichte so besonders macht, sind nicht allein die vielen Veranstaltungen und Jahrzehnte. Es ist die Selbstverständlichkeit mit der er am Nürburgring über so lange Zeit Verantwortung übernahm und mit seinen Mitarbeitern dafür sorgte, dass auch hinter den Kulissen alles funktionierte. Denn zum Erfolg einer Großveranstaltung gehören nicht nur diejenigen, die auf der Rennstrecke, auf der Bühne oder im Rampenlicht stehen. Es sind auch die vielen Menschen im Hintergrund, die den Betrieb überhaupt erst möglich machen. Menschen wie Karl Mönig. Mit seinem Abschied endet nun eine außergewöhnliche Laufbahn, die fast ein ganzes Leben umfasst. Nürburgring-Geschäftsführer Ingo Böder bedankte sich bei Karl „Charly“ Mönig für 62 Jahre Einsatz, Verlässlichkeit und Verbundenheit mit der Rennstrecke. Und auch wenn der Nürburgring künftig ohne seinen langjährigen Parkplatzleiter auskommen muss: Die vielen Geschichten aus mehr als sechs Jahrzehnten bleiben. Ebenso wie die Spuren, die Charly hinterlassen hat – manchmal sogar ganz praktisch, in Form von nummerierten Einfahrten. Auch Teil der Nürburgring-Geschichte werdenAuch heute bietet der Nürburgring zahlreiche Möglichkeiten, Teil des Teams zu werden – ob mit einer Ausbildung, einem Aushilfsjob oder einer Festanstellung in unterschiedlichen Unternehmensbereichen. Alle Informationen zu aktuellen Stellenangeboten, Ausbildungsplätzen und Aushilfstätigkeiten gibt es hier.

Spatenstich für Neubau der Luftrettungsstation am Nürburgring

03.11.2026

Mit einem symbolischen Spatenstich ist am Freitag, 30. Oktober 2026, der Startschuss für den Neubau der Johanniter-Luftrettungsstation am Nürburgring gefallen. Die Johanniter investieren in einen modernen Funktionsbau mit Hubschrauberhangar sowie Arbeits- und Aufenthaltsbereichen für die Besatzungen. Bestandteil des Vorhabens ist zudem ein neuer Landeplatz, der für Starts und Landungen bei Tag und Nacht ausgelegt wird. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2027 vorgesehen. Der Neubau knüpft an die langfristige Partnerschaft mit dem Nürburgring an, deren Fortsetzung bereits im Juni 2024 vertraglich für weitere 30 Jahre gesichert wurde. Seit mehr als zehn Jahren ist die Johanniter Luftrettung am Nürburgring beheimatet und fester Bestandteil der medizinischen Infrastruktur. In enger Zusammenarbeit mit dem Nürburgring Medical Center und weiteren Rettungsorganisationen trägt sie zur Absicherung des täglichen Rennstreckenbetriebs und der zahlreichen Großveranstaltungen bei. Zugleich hat sich der Nürburgring mit der Luftrettung und seinem Medical Center zu einem wichtigen medizinischen Standort für die gesamte Region entwickelt. Die hier stationierte Luftrettung ergänzt die bestehenden Rettungsstrukturen subsidiär, insbesondere wenn andere Rettungsmittel bereits gebunden oder ausgeschöpft sind. Gerade im ländlichen Raum mit seinen großen Entfernungen und langen Fahrzeiten leistet sie damit einen wichtigen Beitrag zur medizinischen Notfallversorgung weit über die Eifel hinaus. Beim symbolischen Spatenstich unterstrichen Vertreter des Nürburgrings, der Johanniter Luftrettung und der Region aus unterschiedlichen Perspektiven die Bedeutung des Standortes und die Chancen, die sich mit dem Neubau für die Zukunft eröffnen: Ingo Böder, Geschäftsführer der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG„Sicherheit ist eine der wesentlichen Grundlagen für den Betrieb des Nürburgrings mit all seinen Facetten. Ob bei internationalen Motorsportveranstaltungen, großen Festivals oder im täglichen Betrieb: Wir brauchen eine leistungsfähige medizinische Infrastruktur und Partner, auf die wir uns jederzeit verlassen können. Die Zusammenarbeit mit den Johannitern ist für uns deshalb nicht nur notwendig, sondern ausdrücklich gewollt. Gemeinsam mit dem Nürburgring Medical Center und weiteren Rettungsorganisationen ist hier über viele Jahre eine medizinische Infrastruktur gewachsen, die weit über die Absicherung unserer Veranstaltungen hinausreicht. Der Nürburgring übernimmt damit auch eine wichtige Funktion für die medizinische Versorgung der gesamten Region. Dass die Johanniter sich langfristig zu diesem Standort bekennen, freut uns sehr. Wir haben diese Entwicklung von Anfang an unterstützt und werden auch die Umsetzung des Neubaus eng begleiten.“ Frank Zabell, Mitglied der Geschäftsführung der Johanniter Luftrettung„Mit der Verlängerung unserer Zusammenarbeit um weitere 30 Jahre haben wir vor zwei Jahren gemeinsam mit dem Nürburgring eine langfristige Perspektive geschaffen. Die Investition in eine neue Luftrettungsstation im Herzen dieser Rennstrecke ist für uns die logische Konsequenz daraus. Mit einem modernen Funktionsbau, einem festen Hubschrauberhangar und zeitgemäßen Arbeits- und Aufenthaltsräumen investieren wir in eine Infrastruktur, die den Anforderungen des Luftrettungsbetriebs gerecht wird. Für uns ist das auch ein Ausdruck der Wertschätzung gegenüber unseren medizinischen und fliegerischen Besatzungen, die hier täglich große Verantwortung tragen und hervorragende Arbeit leisten. Auch der neue Landeplatz, der für Starts und Landungen bei Tag und Nacht ausgelegt wird, eröffnet uns wichtige Perspektiven für die weitere Entwicklung des Standortes. Wir sind in der Region fest verwurzelt und freuen uns, diesen Standort gemeinsam mit unseren Partnern weiterzuentwickeln.“ Horst Gies, Erster Beigeordneter des Kreises Ahrweiler„Die medizinische Notfallversorgung muss auch dort zuverlässig funktionieren, wo die Wege weit und die Entfernungen zu den nächsten Kliniken groß sind. Gerade in der Eifel und den angrenzenden Mittelgebirgsregionen ist die Luftrettung deshalb ein wichtiger Bestandteil der medizinischen Infrastruktur. Vom Nürburgring aus reicht das Einsatzgebiet bis in den Westerwald, den Hunsrück und den Taunus. Dabei endet die medizinische Hilfe nicht an Kreis- oder Landesgrenzen. Der Standort hat damit eine Bedeutung, die weit über den Kreis Ahrweiler hinausgeht. Dass die Johanniter hier langfristig investieren, stärkt eine Infrastruktur, auf die Menschen in einem großen Teil unserer Region angewiesen sein können.“ Guido Nisius, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau„Die Schließung des Krankenhauses in Adenau vor rund zweieinhalb Jahren hat uns noch einmal deutlich vor Augen geführt, wie schwierig die medizinische Versorgung im ländlichen Raum geworden ist. Wir haben große Entfernungen zu den nächsten Kliniken. Wenn ein Rettungswagen oder der Notarzt über längere Zeit unterwegs ist, sind diese Rettungsmittel entsprechend gebunden. In solchen Situationen ist die Luftrettung eine enorm wichtige Ergänzung der bestehenden Strukturen. Gemeinsam mit dem Nürburgring Medical Center ist hier eine medizinische Infrastruktur entstanden, die für unsere Verbandsgemeinde von unschätzbarem Wert ist. Deshalb bin ich den Johannitern sehr dankbar, dass sie diesen Standort seit mehr als zehn Jahren betreiben und mit dem Neubau ein klares Zeichen für seine Zukunft setzen.“

Großer Besucherandrang beim Familientag 2026

25.10.2026

Mal Regen, mal Sonnenschein, dazu herbstliche Temperaturen und Wind – das typische Eifelwetter konnte der guten Stimmung beim diesjährigen Nürburgring Familientag nichts anhaben. Zwischen den zahlreichen Mitmachstationen und vor der großen Eventbühne sorgten die vielfältigen Aktionen und Shows für eine lebendige Atmosphäre im und um den ring°boulevard. Überall wurde gespielt, gestaunt, ausprobiert und gemeinsam gelacht. Besonders die wetterunabhängigen Erlebnisangebote erwiesen sich an diesem Sonntag als großer Vorteil. Während der ring°boulevard mit seinen zahlreichen Mitmachständen und dem Bühnenprogramm den Mittelpunkt des Familientages bildete, waren auch die weiteren Indoor-Attraktionen stark gefragt. Das neue ring°bowling-Center war über den gesamten Tag ausgebucht, genauso wie die ring°kartbahn - powered by WiSOLAR. Die Nürburgring eSports Bar und das ring°kino boten Familien ebenfalls abwechslungsreiche Unterhaltung unabhängig vom Wetter. Die Restaurants LUCIA - POLLO ITALIANO und Bitburger Gasthaus im ring°carré luden zum Verweilen und zur Stärkung zwischendurch ein. Für Nürburgring-Geschäftsführer Christian Stephani unterstreicht der große Zuspruch die besondere Anziehungskraft der Destination: „Es ist schon etwas Besonderes, wie viele Menschen unser Familientag jedes Jahr anzieht – und das ganz ohne großes Motorsport-Event. Der große Zuspruch zeigt, wie attraktiv der Nürburgring durch unser facettenreiches Angebot für Familien ist. Gemeinsam mit unseren starken Partnern schaffen wir hier jedes Jahr ein besonderes Erlebnis. Wie unsere Besucher den ring°boulevard in eine riesige Kinderparty verwandeln, ist einfach großartig". „Immer etwas ganz Besonderes, weil die Atmosphäre einfach toll ist"Im ring°boulevard wurde der von RPR1 und der Rhein-Zeitung unterstützte Familientag seinem Namen einmal mehr gerecht. Auf der von der VR Bank RheinAhrEifel präsentierten Eventbühne sorgten Fußballartist Jannik Freestyle, Kinderliedermacher Uwe Reetz und die Zauberer Roy und Dominik für Begeisterung. RPR1 begleitete das abwechslungsreiche Bühnenprogramm mit Moderator Ralf Schwoll. Auch die zahlreichen Maskottchen rund um Nürburgring-Fuchs Legend waren begehrte Fotomotive. Abseits der Bühne konnten die jungen Besucher unter anderem in einem echten Formel-4-Rennwagen Platz nehmen, bei der Junior Uni Daun experimentieren oder an den zahlreichen Spiel- und Sportstationen ihr Geschick unter Beweis stellen. Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und Abschleppdienst Lenz präsentierten ihre Einsatzfahrzeuge, während die Motorrad-Trial-Vorführungen des AAC Bad Neuenahr für zusätzliche Action sorgten. Auch Nadine Königs von der Rhein-Zeitung zeigte sich begeistert: „Der Familientag ist immer etwas ganz Besonderes, weil die Atmosphäre einfach toll ist. Es gibt hier so viele unterschiedliche Möglichkeiten für Familien, gemeinsam etwas zu erleben und an den verschiedensten Aktionen teilzunehmen". Familienerlebnisse bei jedem WetterDass sich die Besucher auch von Regen und Wind nicht ausbremsen ließen, zeigte sich ebenso bei den Angeboten im Freien. Auf dem Parkplatz A10 neben dem ring°carré konnten sich kleine und große Motorsportfans beim Kartslalom des MSC Adenau selbst ans Steuer setzen. Das Angebot wurde bei Sonnenschein ebenso genutzt wie bei Regen. Auch die kostenlos geöffnete BMW M Power Tribüne lockte Besucher an, die von dort aus einen Blick auf die Grand-Prix-Strecke und das zeitgleich stattfindende Oldtimer Festival werfen konnten. Die Mischung aus überdachten Erlebniswelten und zusätzlichen Angeboten im Freien machte den Familientag auch bei wechselhaften Bedingungen zu einem abwechslungsreichen Ausflugsziel. Dabei zeigte sich zugleich, wie vielfältig die Möglichkeiten am Nürburgring sind – vom realen Motorsport über virtuelle Rennen bis hin zu Bowling, Kino und Gastronomie. Starke Partner und ein besonderes DankeschönRPR1-Moderator Ralf Schwoll, hob neben der besonderen Atmosphäre auch die Zusammenarbeit hervor: „Beeindruckend ist, wie groß das Netzwerk des Nürburgrings ist und wie viele unterschiedliche Partner sich hier engagieren. Der Familientag ist eine wunderbare Gelegenheit, den Nürburgring in seiner ganzen Vielfalt zu präsentieren und gleichzeitig den Menschen für eine tolle Saison Danke zu sagen." Dass der Familientag auch für die beteiligten Aussteller eine besondere Veranstaltung ist, bestätigte Marina Koch-Fiedelak von der Junior Uni Daun: „Wir sind zum zweiten Mal beim Familientag am Nürburgring dabei. Für uns ist das eine tolle Gelegenheit, ein großes Publikum zu erreichen und mit vielen Familien und Kindern in Kontakt zu kommen, die sich für die Angebote der Junior Uni interessieren". Nach einem erlebnisreichen Sonntag mit Tausenden Besuchern und zahlreichen zufriedenen Familien steht bereits fest: Auch im kommenden Jahr soll der Nürburgring Familientag wieder stattfinden.

Vorverkauf gestartet: BELMOT Oldtimer-Grand-Prix mit Top-Programm und attraktiven Ticketpreisen

22.10.2026

Der Vorverkauf für den 54. BELMOT Oldtimer-Grand-Prix hat begonnen. Vom 13. bis 15. August 2027 verwandelt sich der Nürburgring beim „Klassiker für Klassiker“ mit vielen unvergessenen Rennwagen in ein rollendes Motorsport-Museum. Im Jubiläumsjahr „100 Jahre Nürburgring“ wird dabei die Historie der legendären Rennstrecke natürlich immer wieder im Mittelpunkt stehen und dem Programm auf dem Grand-Prix-Kurs einen starken Akzent geben. Erste Rennen und Serien stehen bereits fest und versprechen wieder einmal ein attraktives Geschehen. Bis zum Jahresende profitieren Fans des historischen Motorsports dabei von einem besonders günstigen Vorverkaufspreis: Bis 31. Dezember ist das Wochenendticket für 69 Euro erhältlich – das bedeutet 20 Euro Nachlass auf den regulären Preis (89 Euro).  🎟️ Tickets gibt es hier. Die neue Preisstaffel belohnt eine frühzeitige Entscheidung für den Besuch des BELMOT Oldtimer-Grand-Prix. Neben dem bis zum Jahresende ermäßigten Preis für das Wochenendticket gilt noch bis Ende Mai 2027 eine weitere Preisstaffel. Bis dahin werden für das Tagesticket für Samstag 59,– Euro fällig, das Wochenendticket ist ab 1. Januar für 79,– Euro erhältlich. Ab dem 1. Juni gelten dann die vollen Preise (Wochenende: 89,– Euro / Samstag: 69,– Euro). Durchgehend unverändert sind dagegen die Preise der Tagestickets für Freitag (35,– Euro) und Sonntag (39,– Euro). Wie traditionell beim BELMOT Oldtimer-Grand-Prix üblich, ist der Fahrerlagerzugang in jedem Ticket bereits enthalten. Familienfreundlich wird das Event außerdem durch den freien Eintritt für Jugendliche: Bis einschließlich 17 Jahre haben Kinder und Jugendliche in Begleitung eines erwachsenen Ticketinhabers freien Eintritt. Historische Zeitreise auf der legendären RennstreckeIm Rennprogramm sind wichtige Eckdaten bereits fixiert, sodass sich die Besucher auf ein echtes Klassiker-Festival freuen dürfen. Bestätigt sind etwa die Tourenwagen Golden Ära und das Super Touring Revival mit ihren Starterfeldern voller Tourenwagen-Klassiker. Das DRM Revival lädt zu einem Blick zurück auf die spektakuläre Gruppe-5-Ära. In den Rennen der Historic Championship ’65 und der Historic Championship ’81 geht es um Punkte für die Deutsche Historische Automobil-Meisterschaft. Auch die historischen Cup-Fahrzeuge von Porsche im Golden Ära Classic-Cup werden wieder auf der Strecke zu sehen sein. Zu den Höhepunkten zählt erneut das traditionelle Abendrennen der zweisitzigen Rennsportwagen und GT bis 1965. Die Vorkriegsrennwagen der Vintage Sports Car Trophy schlagen im Jubiläumsjahr des Nürburgrings die Brücke zu den Anfängen des Eifelkurses. Weitere Sportwagen- und Formelläufe sowie andere attraktive Formate sind in Planung. Für das Rahmenprogramm steht bereits die Wiederauflage des Motor-Klassik-Leserlaufs fest. Auch das große Markenclub-Treffen bleibt Bestandteil des Programms. Auf den Parkflächen nahe der Grand-Prix-Strecke sind zahlreiche Clubs mit ihren einzigartigen Fahrzeugen vertreten, die Top-Markenclubs sind außerdem in der AMG-Arena untergebracht.

Vorgezogene Bescherung in der Grünen Hölle: DNLS startet in Season 8

16.10.2026

In diesem Jahr gibt es die erste Bescherung für Motorsportfans schon vor Heiligabend. Am 19. Dezember 2026, wenige Tage vor Weihnachten, startet die Digitale Nürburgring Langstrecken-Serie (DNLS) in ihre achte Saison. Weitere Rennen folgen am 9. Januar, am 20. Februar und am 13. März 2027. Jedes der vier Rennen dauert drei Stunden. Profis aus dem realen Motorsport und die besten Simracer fahren dabei auf der virtuellen Nordschleife um Siege und Titel. Für einige Teilnehmer geht es um mehr als Punkte: Wie im Vorjahr kann eine DNLS-Saison auf die reale DMSB Permit Nordschleife (DPN) angerechnet werden. In der Porsche Esports Endurance Trophy Nürburgring (PEETN) werden insgesamt 8.000 Euro Preisgeld vergeben. Die Champions werden im Rahmen eines NLS-Rennens 2027 an der realen Nordschleife geehrt. Mit Season 7 hat die DNLS Neuland betreten. Erstmals erkannte der DMSB virtuelles Racing als Nachweis für die Nordschleifen-Permit an, und die DNLS war die erste Plattform dafür. An dieser Regelung ändert sich nichts. Fahrer, die mindestens eine Internationale D-Lizenz (Circuit) haben, können sich eine DNLS-Saison als Fahrpraxis für die DPN der Stufe B anrechnen lassen. Dafür müssen sie drei der vier Rennen ohne Strafe und in Wertung beenden. Zusätzlich ist die Teilnahme an einer RCN-Leistungsprüfung erforderlich. „Die Vorfreude auf Season 8 ist riesig, bei uns im Team genauso wie bei den Teams und Fahrern, mit denen wir in den vergangenen Wochen gesprochen haben”, sagt VLN-Sportleiter Christian Vormann, der neben seiner Rolle als NLS-Race-Director auch bei der DNLS in der Rennleitung aktiv ist. „Wir sind stolz, dass die DNLS auch in diesem Winter für die DMSB Permit Nordschleife zählt. Damit schlagen wir weiterhin eine echte Brücke zwischen virtuellem und realem Motorsport.” Wie gut der Weg aus der Simulation auf die echte Nordschleife funktionieren kann, zeigt Raphael Rennhofer. Der Österreicher war 2024/2025 DNLS-Champion und hat die PEETN zuletzt zweimal in Folge gewonnen. In diesem Jahr kämpfte er in der realen NLS um den Junior-Titel und musste sich am Ende nur knapp geschlagen geben. Damit gehört er zu den Fahrern, die beide Welten perfekt miteinander verbinden. Sportlich verspricht Season 8 einiges. Die Meister des Vorjahres wollen ihre Titel verteidigen. Im Fokus steht vor allem BS+COMPETITION: Das Team holte in der Klasse BMW M2 in allen vier Rennen die volle Punktzahl und wurde damit klassenübergreifend Gesamtsieger der DNLS. In der GT3-Klasse SP9 tritt Falken Simracing als Champion an. Das Team hatte die Meisterschaft erst im letzten Rennen entschieden, mit nur einem Punkt Vorsprung. In der PEETN geht EMM Esports als Titelverteidiger ins Rennen. Mehr als fünf Dutzend Fahrzeuge in vier Klassen waren in Season 7 am Start. In der SP9 starten GT3-Fahrzeuge von Aston Martin, BMW, Ford, Mercedes-AMG und Porsche. In dieser Klasse muss weiterhin mindestens ein Fahrer pro Fahrzeug aus dem realen Motorsport kommen. Deshalb teilen sich dort regelmäßig GT-Profis und Simracing-Spezialisten das Cockpit. In der PEETN fahren alle Teilnehmer den Porsche 911 Cup, entsprechend knapp sind dort traditionell die Abstände. Die SP10 ist für GT4-Fahrzeuge von Aston Martin, BMW und Mercedes-AMG vorgesehen. Dazu kommt der Markenpokal mit dem BMW M2 Racing. Gefahren wird in der Simulation iRacing, und alle Rennen werden im Livestream übertragen. Die Kommentatoren der NLS begleiten die Rennen live. Plätzchen und Glühwein auf dem Sofa ersetzen dabei die Bratwurst an der Strecke. Mehr braucht es für einen gelungenen Renntag im Advent nicht.

Freier Eintritt und buntes Programm beim Nürburgring Familientag

15.10.2026

Am Sonntag, 25. Oktober 2026, lädt der Nürburgring gemeinsam mit der Rheinzeitung und RPR1 zum vierten Mal zum großen Familientag ein. Von 10 bis 17 Uhr erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Mitmachaktionen, Bühnenshows und spannenden Erlebnissen – und das bei freiem Eintritt. Ein Großteil der Angebote findet wie gewohnt wetterunabhängig im überdachten ring°boulevard statt. Darüber hinaus rückt in diesem Jahr das ring°carré mit Kartslalom, Bowling, eSports und Gastronomie stärker in den Mittelpunkt. Auch die ring°kartbahn und die geöffnete Haupttribüne mit Blick auf das Oldtimer Festival bieten zusätzliche Erlebnisse. So verspricht der Nürburgring einen abwechslungsreichen Sonntag für alle Generationen. Auf der großen Showbühne im ring°boulevard führt RPR1 durch ein vielseitiges Unterhaltungsprogramm präsentiert von der VR Bank RheinAhrEifel eG. Mit dabei ist erneut Fußballartist und Social-Media-Star Jannik Freestyle, der mit spektakulären Balltricks begeistert und bei einem Workshop sein Können weitergibt. Für musikalische Unterhaltung sorgt Kinderliedermacher Uwe Reetz, der mit seinem Mitmachkonzert kleine und große Besucher zum Mitsingen und Mitmachen einlädt. Magische Momente versprechen die Zauberer Roy und Dominik mit ihren interaktiven Shows. Auch die Cheerleader aus Trier und Koblenz zeigen auf der Bühne ihr Können. Für zahlreiche Erinnerungsfotos stehen zudem Nürburgring-Maskottchen Legend und seine Freunde bereit: Summi von der Rhein-Zeitung, der RPR-Bär, Katta und Ingo von Schauinsland-Reisen, Mini Monti von monte mare sowie Jolinchen von der AOK. Große Erlebnismeile mit Spiel, Sport und MotorsportIm ring°boulevard erwartet die Familien eine große Erlebnismeile mit zahlreichen kostenlosen Angeboten. Am Nürburgring-Stand können sich die jüngsten Besucher unter anderem auf Kinderschminken, Glücksrad und erstmals eine große Nürburgring-Hüpfburg freuen. Die Rhein-Zeitung bringt ebenfalls Kinderschminken, Gewinnspiele und eine Hüpfburg mit, während Kattas Spielemobil mit abwechslungsreichen Spielstationen für Unterhaltung sorgt. Motorsportbegeisterte Kinder dürfen im echten Formel-4-Rennwagen der Nürburgring Driving Academy Platz nehmen. Spektakuläre Motorrad-Trial-Vorführungen des AAC Bad Neuenahr sorgen im ring°boulevard für zusätzliche Action. Auch Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst sind mit ihren Einsatzfahrzeugen vor Ort und geben spannende Einblicke in ihre Arbeit. Wer lieber experimentiert und tüftelt, ist bei der Junior Uni Daun richtig: Dort warten unter anderem LEGO-Kreationen, VR-Brillen und kreative Mitmachangebote. Die AOK lädt zu Reaktionsspielen ein, während der Fußballverband Rheinland mit sportlichen Aktionen und einem Fußballfestival in der ring°arena vertreten ist. Weitere Angebote rund um Karate, Cheerleading und kreative Beschäftigung runden das vielseitige Programm ab. ring°carré: Motorsport, Bowling, eSports und GastronomieEin weiterer Schwerpunkt des diesjährigen Familientages liegt im ring°carré und auf den angrenzenden Flächen. Auf dem Parkplatz A10 können die jüngsten Motorsportfans beim Kartslalom des MSC Adenau selbst ans Steuer und ihr Geschick unter Beweis stellen. Im neuen ring°bowling warten acht moderne Bowlingbahnen auf kleine und große Besucher. Die Leihschuhe sind an diesem Tag kostenlos, auf Getränke gibt es zehn Prozent Rabatt. Auch die Nürburgring eSports Bar bietet Motorsportbegeisterten die Möglichkeit, ihr fahrerisches Können virtuell unter Beweis zu stellen. Für die passende Stärkung sorgen das Bitburger Gasthaus und das Restaurant LUCIA mit familienfreundlichen Speisen. Für die jüngsten Gäste gibt es im Bitburger Gasthaus unter anderem kostenlose Kindercocktails, Ravensburger Spiele und eine Hüpfburg auf dem Vorplatz. Damit verbindet das ring°carré echte und virtuelle Fahrerlebnisse mit Spiel, Unterhaltung und Gastronomie zu einem abwechslungsreichen Angebot für die ganze Familie. Motorsportgeschichte und Einblicke hinter die KulissenEin weiteres Highlight wartet auf der BMW M Power Tribüne: Von hier aus können die Besucher das zeitgleich stattfindende Oldtimer Festival auf der Rennstrecke verfolgen. Historische Rennwagen, klassische Formel-Fahrzeuge und faszinierende Prototypen sorgen für Motorsportgeschichte in Bewegung. Der Zugang zur Schnuppertribüne ist am Familientag kostenlos. Wer den Nürburgring einmal aus einer anderen Perspektive kennenlernen möchte, kann bei einer Backstage-Tour hinter die Kulissen der Rennstrecke blicken. Auch die ring°kartbahn bietet mit ihren Elektro-Karts Fahrspaß für Kinder und Erwachsene. Im ring°kino stehen Familienfilme auf dem Programm – inklusive kostenlosem Junior-Popcorn für jedes Kind. Kostenloser Eintritt und kostenfreie ParkplätzeDer Nürburgring Familientag findet am Sonntag, 25. Oktober, von 10 bis 17 Uhr statt. Der Eintritt zum großen Mitmachprogramm im ring°boulevard und der Zugang zur Schnuppertribüne sind kostenlos. Dank der zahlreichen überdachten Aktionsflächen ist der Familientag auch bei herbstlichem Wetter ein attraktives Ausflugsziel. Auch das Parken ist auf den Parkplätzen B1 sowie A6 bis A8 kostenfrei. Von dort sind die Aktionsflächen bequem zu Fuß erreichbar.

NLS10: Adrenalin-Trio holt Titel in packendem Finale

10.10.2026

Wenn sich der goldene Oktober von seiner besten Seite zeigt und die Eifelwälder rund um die Nürburgring-Nordschleife in strahlenden Sonnenschein getaucht werden, ist die Kulisse für das große Finale der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie perfekt. Während im Zeittraining noch feuchte Streckenabschnitte für knifflige Bedingungen sorgten, trocknete der Kurs zusehends ab. Das vierstündige Finale fand schließlich unter durchweg trockenen Bedingungen statt und bot den zahlreichen Fans an der Strecke einen packenden Kampf für die Entscheidung in der Meisterschaft. Mit ihrem insgesamt siebten Klassensieg im zehnten Lauf der Saison krönten sich Edoardo Bugane, Yannick Fübrich und Sven Markert im BMW M240i Racing Cup (#650 Adrenalin Motorsport Team Mainhattan Wheels) zu den neuen NLS-Champions der Saison 2026. Im finalen Gesamtklassement erkämpfte sich das Trio mit 109 Punkten einen Vorsprung von acht Zählern auf Alexander Fielenbach und Oskar Sandberg (#953 Smyrlis Racing, 101 Punkte), die in der Klasse CUP3 den zweiten Platz belegten. Dieser Erfolg markiert zugleich einen historischen Meilenstein für die Mannschaft von Teamchef Matthias Unger, denn für Adrenalin Motorsport ist es bereits der achte Gesamt-Meisterschaftstitel in der Geschichte der Rennserie. Im Ziel zeigte sich das frischgebackene Meistertrio sichtlich gelöst. „Ein rundum perfektes Rennen und wieder einmal ein fantastischer Job von den Jungs – das Auto lag einfach traumhaft auf der Strecke“, sparte Fübrich nicht mit Lob. Markert kämpfte im Ziel spürbar mit seinen Emotionen: „Ich bin einfach unglaublich erleichtert. Vor lauter Anspannung habe ich gefühlt keine Fingernägel mehr übrig. Wir konnten das Rennen zwar von der Spitze aus kontrollieren, aber die Nervosität vor dem Start war riesengroß.“ Bugane brachte das Resultat überglücklich auf den Punkt: „Alles ist möglich – für uns geht heute ein absoluter Traum in Erfüllung!“ Auch in den Sonderwertungen der Serie fielen die letzten Entscheidungen: Piet-Jan Ooms und Ionuc Catalin Timis krönten sich im Toyota Supra von SRS Team Sorg Rennsport (#524) zu den Siegern der Produktionswagen-Trophäe. Die prestigeträchtige NLS-Speed-Trophäe sicherte sich Schubert Motorsport (#77 BMW M4 GT3 EVO) mit insgesamt 183,00 Zählern. Den Titel in der Gentleman-Trophäe holte sich Alexandru Vasilescu (#177 AV Racing by BLACK FALCON) mit 86 Punkten. Platz eins und zwei für Gamota im QualifyingFür die erste Überraschung des Tages hatte bereits das Zeittraining gesorgt, in dem Gamota Racing erstmals zwei GT3-Boliden einsetzte und prompt eine beeindruckende Doppel-Pole feierte. Antal Zsigo, Moritz Kranz und David Jahn (#23 BMW M4 GT3 EVO) sicherten sich mit 9:03,855 Minuten den ersten Startplatz vor ihren Teamkollegen Zsigo, Csaba Walter und Dennis Fetzer (#36). Beim Start verteidigte Pole-Sitter Jahn die Führung, doch dahinter entbrannte sofort ein spektakulärer Schlagabtausch: Adam Christodoulou (#26 PROsport Mercedes-AMG GT3) stieß von Startplatz vier außen herum in Kurve zwei bis auf Rang zwei vor und lieferte sich Rad-an-Rad-Duelle mit dem Falken-Porsche (#44) von Sven Müller. Das GT3-Feld zeigte dabei eine beeindruckende Markenvielfalt – sechs verschiedene Hersteller rangierten in der Anfangsphase auf den ersten acht Plätzen. Ein Feindkontakt warf den PROsport-AMG später zurück und erforderte Reparaturarbeiten mit Panzertape in der Boxengasse. Porsche-Doppelsieg bei NLS10Am Ende jubelte Dunlop Motorsport über den Gesamtsieg beim Saisonabschluss: Nico Menzel und Sven Müller (#17 Porsche 911 GT3 R) überquerten nach 24 absolvierten Runden mit einem Vorsprung von 27 Sekunden als Sieger die Ziellinie. Tim Heinemann und Sven Müller (#44 Falken Motorsports Porsche 911 GT3 R) machten auf dem zweiten Rang den Doppelerfolg der Mannschaft perfekt, während Jordan Pepper und Tim Tramnitz (#77 Schubert Motorsport BMW M4 GT3 EVO) nach einer Aufholjagd das Podest komplettierten. Doppelstarter Müller, der sich beim Wechsel vom Falken- in den Dunlop-Porsche nur fünf Runden Pause gönnte, wurde von der ILN, der Rennleitung und den Kommentatoren zum ‚Fahrer des Rennens‘ gekürt. „Platz eins und zwei für unser Team ist ein absolut perfektes Ergebnis, das Auto hat heute riesigen Spaß gemacht“, resümierte Sven Müller. Für Nico Menzel war der Triumph zudem ein ganz besonderer persönlicher Meilenstein: „Mit meinem fünften NLS-Gesamtsieg bin ich jetzt mit meinem Vater gleichgezogen – es ist einfach genial, dass wir gewonnen haben!“ Auch der Zweitplatzierte Tim Heinemann zog ein durchweg positives Fazit: „Ein Top-Job des gesamten Teams bei der Vorbereitung der Fahrzeuge, dafür ein riesiges Dankeschön.“ Tim Tramnitz, der sich gemeinsam mit Jordan Pepper von Startplatz 16 nach vorne gearbeitet hatte, ergänzte stolz: „Die ersten Runden im Verkehr waren noch ziemlich knifflig, aber am Ende war der dritte Rang von unserer Ausgangslage das absolute Maximum.“ Im Ziel belohnte sich die Gamota-Mannschaft schließlich doch noch für ihren starken Auftritt mit einem zweifachen Klassen-Podium: Die Pole-Sitter (#23) beendeten das Rennen auf dem sechsten Gesamtrang (Platz zwei in der SP9 PRO-AM), während das Schwesterauto (#36) auf dem 13. Gesamtrang ins Ziel kam und damit ebenfalls den zweiten Platz in der Klasse SP9 AM feierte. Den Klassensieg in der Wertung SP9 PRO-AM sowie Platz drei in der Fahrerwertung 2026 sicherten sich Patrick Assenheimer, Tobias Müller und Dylan Pereira (#48 48 LOSCH Motorsport by BLACK FALCON, Porsche 911 GT3 R EVO), während Alexey Veremenko und ‚SELV‘ (#8 JUTA Racing, Audi R8 LMS GT3 EVO II) den Triumph in der Klasse SP9 AM feierten. „Einfach nur atemberaubend!“: Formel-Talent Mathilda Paatz glänzt beim Nordschleifen-DebütEine besondere Familiengeschichte schrieb beim NLS-Finale Mathilda Paatz. Die mit 18 Jahren jüngste Teilnehmerin im Feld feierte an der Seite ihres Vaters Michael im VW Scirocco R von mathilda racing ihr Langstrecken-Debüt und zeigte sich absolut begeistert: „Es ist etwas ganz anderes als der Formelsport. Mein erster langer Stint war einfach atemberaubend.“ Das gemeinsame Fernziel der Aston-Martin-Juniorin und ihres Vaters ist das 24-Stunden-Rennen in der Grünen Hölle. Teamintern begegnet man sich dabei längst auf Augenhöhe, wie sie mit einem Augenzwinkern verriet: „Er macht das super, zumal er lange nicht mehr selbst gefahren ist und all seine Kraft in mich investiert hat. Dass er mir nun den Traum vom gemeinsamen Rennen erfüllt, ist supercool. Ich hoffe natürlich, dass ich bald noch schneller bin als er – aber fürs erste Rennen war es okay.“ Das Vater-Tochter-Duo beendete das Rennen schließlich auf Platz sechs in ihrer Klasse. Ein starkes Feld und verdiente Champions: Die Saisonbilanz von NLS-Boss Mike JägerFür die Verantwortlichen der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie endet mit dem Finale ein sportlich wie organisatorisch erfolgreiches Jahr. Die Entwicklung zeigt dabei klar nach oben: Nahmen im vergangenen Jahr noch durchschnittlich 112 Fahrzeuge das Zeittraining in Angriff, waren es in dieser Saison starke 123 Boliden pro Lauf. „Wir blicken auf eine rundum gelungene Saison mit richtig gutem Motorsport zurück“, zieht NLS-Geschäftsführer Mike Jäger Bilanz. „Wir haben sowohl in der Gesamtwertung als auch in den weiteren Wertungen absolut würdige Champions gesehen. Wir erleben einen deutlichen Aufwärtstrend der Serie. Nach schwierigeren Phasen stehen wir heute wieder auf einem sehr soliden Fundament. Auf diese positive Entwicklung, unsere neuen Meister und die Arbeit des gesamten Teams können wir stolz sein.“ Winterpause mit Simracing und ein historisches Jubiläumsjahr 2027Bevor die Motoren in der Grünen Hölle jedoch wieder aufheulen, verkürzt die Digitale Nürburgring Langstrecken-Serie (DNLS) die Winterpause. Das offizielle Simracing-Pendant zur NLS startet am 19. Dezember in die neue Saison und bringt die packende Nordschleifen-Action direkt auf die Bildschirme der Fans. Wenn das reale Renngeschehen dann am 20. März 2027 mit dem Saisonauftakt zurückkehrt, stehen die Ampeln für ein absolutes Motorsport-Fest auf Grün: Die Traditionsrennserie feiert ihr 50-jähriges Bestehen – und das zeitgleich mit dem historischen 100. Geburtstag des Nürburgrings. Hinweis: Aufgrund laufender Berufungsverfahren sind die Ergebnisse von NLS9 und NLS10 vorläufig und damit auch der Tabellenstand. Die vorderen Positionen in der Gesamtwertung sind von dem Ausgang der Verfahren jedoch nicht betroffen.

Der große Titelkampf in der Eifel

09.10.2026

Die ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie steuert auf ihren großen Showdown zu und zum Saisonabschluss erwartet die Motorsportfans noch einmal ein echtes Spektakel: Am kommenden Samstag, 10. Oktober, steht der zehnte und letzte Lauf auf der legendären Nürburgring-Nordschleife an. Im letzten Vier-Stunden-Rennen der Saison werden die noch 15 Punkte vergeben, und damit fällt die Entscheidung im Titelkampf. Doch auch abseits der Tabellenspitze hat das Event einiges zu bieten. Spannung pur im MeisterschaftskampfIn der Gesamtwertung bahnt sich ein echter Krimi an, denn vor den letzten vier Rennstunden dürfen sich noch drei Fahrerbesatzungen Hoffnungen auf den Titel machen. Angeführt wird die Tabelle vom Trio Edoardo Bugane, Yannick Fübrich und Sven Markert. Die drei treten für Adrenalin Motorsport Team Mainhattan Wheels im BMW M240i Racing Cup an und reisen mit den besten Karten in die Eifel. Erste Verfolger auf Rang zwei sind Alexander Fielenbach und Oskar Sandberg im Porsche 718 Cayman GT4 CS von Smyrlis Racing. Dahinter folgt auf Position drei Alexandru Vasilescu mit 80 Punkten, der im BMW M4 GT4 für AV Racing by BLACK FALCON an den Start geht. Im Vier-Stunden-Rennen bringt ein Klassensieg 15 Punkte, Platz zwei 11 und Platz drei 8 Punkte. Weil in diesem Jahr zwei Rennen nicht gewertet wurden, gibt es keine Streichresultate und alle acht Läufe zählen zur Meisterschaft. Bugane, Fübrich und Markert reisen mit 94 Punkten an. Gewinnen sie ihre Klasse, kommen sie auf 109 Punkte und sichern sich den Titel aus eigener Kraft. Fielenbach und Sandberg können mit einem Klassensieg auf maximal 105 Punkte klettern. Werden Bugane, Fübrich und Markert in diesem Fall Zweite, herrscht mit jeweils 105 Punkten und sechs Klassensiegen absoluter Gleichstand an der Spitze. Dann gibt die im Saisonverlauf höhere durchschnittliche Teilnehmerzahl in der Klasse den Ausschlag, und die spricht dank des stärker besetzten CUP3-Felds für Fielenbach und Sandberg. Reicht es für das Spitzentrio nur zu Platz drei, kommt es auf 102 Punkte und fällt hinter Fielenbach und Sandberg zurück. Auch Vasilescu hat mit seinen 80 Punkten noch eine theoretische Titelchance: Er wird Meister, wenn er seine Klasse gewinnt, Bugane, Fübrich und Markert leer ausgehen und Fielenbach und Sandberg nicht über Platz fünf hinauskommen. Frischer Wind in der SP10Neues gibt es von Lokalmatador Jung Motorsport: Das Team stellt sich mit einem Mercedes-AMG GT4 einer neuen Herausforderung, das Cockpit teilen sich Eugen Weber, Mario Fuchs und Tobias Jung. Jung blickt voller Zuversicht auf das Projekt: „Wir freuen uns schon total auf diesen Schritt. Eugen, dem das Fahrzeug gehört, hat uns angesprochen, ob wir den Einsatz für ihn machen können. Er hat dieses Jahr auch die Permit bei uns gemacht. NLS 10 wird für uns ein Test sein, das Auto soll 2027 dann die ganze Saison laufen.“ Formel-Talent Mathilda Paatz gemeinsam mit Vater Michael am StartEine besondere Geschichte schreibt beim Finale Formel-Nachwuchstalent Mathilda Paatz. Sie geht zum ersten Mal gemeinsam mit ihrem Vater Michael Paatz im VW Scirocco R von mathilda racing an den Start. Mit Geburtsdatum 1. August 2008 ist Mathilda die jüngste Teilnehmerin im gesamten Feld. Ihr Vater hat in der NLS 16 Klassensiege eingefahren und war bis 2023 regelmäßig am Nürburgring unterwegs, bevor er sich ganz darauf konzentrierte, die Karriere seiner Tochter zu fördern. Jetzt teilen sich die beiden das Cockpit. Mathilda, die im NLS-Fahrerlager groß geworden ist, fiebert ihrem Debüt entgegen: „Ich war mit Papa beim 24h-Rennen am Nürburgring und direkt begeistert. Der Formel-Sport hat für mich nach wie vor oberste Priorität. Aber wir haben uns in den Kopf gesetzt, irgendwann gemeinsam das 24h-Rennen zu fahren. Jetzt spule ich meine ersten Kilometer auf der Nordschleife und bin gespannt, wie es laufen wird.“ 21 GT3-Boliden, Comebacks und Premieren im StarterfeldAuch an der Spitze des Feldes gibt es zum Finale hochkarätigen Zuwachs: Gamota Racing bringt neben dem bereits gemeldeten Auto in der Klasse SP9 PRO-AM (Antal Zsigo, Moritz Kranz, David Jahn) einen zweiten BMW M4 GT3 EVO in der SP9 AM an den Start, den sich Antal Zsigo, Csaba Walter und Dennis Fetzer teilen. Nach drei Rennen Pause meldet sich außerdem Konrad Motorsport zurück: Pavel Lefterov, Dimitar Balev und Aleks Stefanov pilotieren den spektakulären Lamborghini Huracán GT3 EVO I in der SP9 PRO-AM. Damit gehen beim Finale insgesamt 21 GT3-Fahrzeuge auf Siegjagd. Auch sonst gibt es neue Autos und Gesichter im Starterfeld, etwa in der Klasse BMW 325i: Dort teilen sich Alex Wright und Jonathan Sharp die Startnummer 122 von Keeevin Motorsport. In derselben Klasse bestreitet Luca Alpert, DNLS-Champion der Saison 2024/2025, sein allererstes NLS-Rennen. Er fährt gemeinsam mit Christopher Gruber im BMW von Eifelkind Racing. Entscheidungen in den SonderwertungenIn der Junior-Trophäe liegen Benjamin Koslowski und Raphael Rennhofer mit jeweils 63 Punkten gleichauf an der Spitze. Kleines Detail am Rande: Rennhofer hat in der virtuellen DNLS-Saison 2024/2025 gemeinsam mit NLS-Debütant Alpert den Titel geholt. In der Gentleman-Trophäe hat Alexandru Vasilescu mit 80 Punkten die Nase vorn, dahinter folgen ‚Russ Turner‘ (70 Punkte) und Mike Stursberg (61 Punkte). In der Ladies-Trophäe geht Flavia Pellegrino Fernandes mit 37 Zählern als Spitzenreiterin ins Saisonfinale. Tickets für das Saisonfinale kosten 25 Euro und sind hier sowie an den Tageskassen erhältlich, Kinder und Jugendliche bis einschließlich 14 Jahre haben freien Eintritt. Im Ticket enthalten ist der Zugang zu den geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs, zu den beliebten Zuschauerbereichen Brünnchen und Pflanzgarten sowie zu Fahrerlager, Boxengasse und Startaufstellung. Auf dem Programm steht ein voller Nordschleifen-Tag: Das Zeittraining läuft am Samstagmorgen von 08:30 bis 10:00 Uhr. Danach können Fans beim Pitwalk ab 10:20 Uhr in der Boxengasse und beim Gridwalk ab 11:10 Uhr in der Startaufstellung die Fahrzeuge und ihre Fahrer aus nächster Nähe erleben. Um 12:00 Uhr fällt dann der Startschuss zum vierstündigen Finalrennen. Wer nicht vor Ort sein kann, schaltet ab 08:15 Uhr den offiziellen Livestream ein oder hört bei „Radio Nürburgring“ auf rpr1.de und in der RPR1-App rein.