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21 März, Samstag

Wie gewonnen, so zerronnen: Spektakel und Drama am Nürburgring bei NLS2

Die ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) lieferte bei ihrer zweiten Veranstaltung des Jahres, dem 58. ADAC Barbarossapreis, ein Rennen der Extraklasse. Rund 25.000 begeisterte Zuschauer säumten den Grand-Prix-Kurs und die legendäre Nordschleife, um Zeugen eines historischen Moments zu werden: Formel-1-Weltmeister Max Verstappen feierte seine Premiere im Mercedes-AMG GT3. Gemeinsam...
Wie gewonnen, so zerronnen: Spektakel und Drama am Nürburgring bei NLS2

21.03.2026

Die ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) lieferte bei ihrer zweiten Veranstaltung des Jahres, dem 58. ADAC Barbarossapreis, ein Rennen der Extraklasse. Rund 25.000 begeisterte Zuschauer säumten den Grand-Prix-Kurs und die legendäre Nordschleife, um Zeugen eines historischen Moments zu werden: Formel-1-Weltmeister Max Verstappen feierte seine Premiere im Mercedes-AMG GT3. Gemeinsam mit Daniel Juncadella und Jules Gounon überquerte er nach vier Stunden als Erster die Ziellinie – ein Debüt nach Maß, das jedoch ein unerwartetes Nachspiel haben sollte. Rund zwei Stunden nach der Siegerehrung folgte die Ernüchterung in der technischen Abnahme. Bei der routinemäßigen Auswertung der Tyre-App stellte die Kommission fest, dass das Team sieben statt der erlaubten sechs Reifensätze verwendet hatte. Die logische Konsequenz der Sportkommissare: Disqualifikation. Den Sieg erbten damit ‚Dan Harper‘ und Jordan Pepper im BMW M4 GT3 von ROWE RACING. Eine Klasse für sich: Verstappen dominiert das QualifyingTrotz des späteren Wertungsausschlusses blieb die rein sportliche Leistung des Weltmeisters und seiner Teamkollegen unbestritten. In einem hochkarätigen Feld von über 130 Fahrzeugen unterstrich Verstappen bereits am Vormittag seine Ausnahmestellung. Mit einer Bestzeit von 7:51.751 Minuten sicherte er sich die Pole-Position. „Ehrlich gesagt war die Pole eine schöne Überraschung, vor allem, weil ich endlich mal eine Runde ohne Verkehr und Code 60 am Ring erwischt habe“, erklärte ein sichtlich zufriedener Verstappen. Hinter ihm lauerten Christopher Haase im Scherer-Sport-PHX-Audi (7:53.725 Min.) und das Schwesterfahrzeug des späteren Sieger-BMW von ROWE RACING auf den Plätzen zwei und drei. Hochspannung in der StartphaseDas Rennen selbst hielt, was das Qualifying versprach. Direkt nach dem Erlöschen der Startampeln entbrannte an der Spitze ein packender Zweikampf. Christopher Haase setzte Verstappen massiv unter Druck und schob sich am Ende der ersten Runde aus dem Windschatten heraus an die Spitze. Währenddessen bewies ROWE RACING strategisches Geschick. Jordan Pepper und ‚Dan Harper‘ arbeiteten sich von Startplatz sieben kontinuierlich nach vorne. „Am Nürburgring auf dem Podium zu stehen, ist immer ein Erfolg“, betonte Pepper, noch ahnungslos, dass er später als Sieger gewertet würde. Er fand zudem sportliche Worte für den prominenten Konkurrenten: „Dass Max hier mitfährt, ist großartig für den Sport. Er ist ein absoluter Profi, der uns alle pusht. Die Aufmerksamkeit, die er der Nordschleife bringt, ist für uns alle ein Gewinn.“ Aufholjagden und KlassensiegeAuch dahinter wurde hart gekämpft. Falken Motorsports sicherte sich nach einer furiosen Aufholjagd von Startplatz zehn den zunächst dritten (nach DSQ zweiten) Rang. Sven Müller zeigte sich zufrieden mit dem Porsche 911 GT3 R, merkte aber an: „Unser Rennen verlief fehlerfrei, auch wenn uns im Vergleich zur Spitze leider noch ein wenig Beschleunigung fehlte.“ Vom Pech des Verstappen-Teams profitierte auch die Mannschaft von 48 LOSCH Motorsport by BLACK FALCON. Ihr Porsche 911 GT3 R ‚erbte‘ den letzten Podestplatz und krönte sich gleichzeitig zum stärksten Team in der PRO-AM-Wertung. Das Team aus dem Gewerbepark am Nürburgring feierte zudem den Sieg in der AM-Wertung der GT3-Klasse (SP9) durch die Piloten Mustafa Mehmet Kaya, Gabriele Piana und Mike Stursberg in einem weiteren Elfer. CUP3: Smyrlis Racing setzt sich in Rekordfeld durchIn der Klasse CUP3, die mit insgesamt 17 gestarteten Porsche 718 Cayman GT4 CS eines der größten Felder des Wochenendes stellte, gab es kein Vorbeikommen an der Startnummer 953 von Smyrlis Racing. Das Duo Oskar Sandberg und Alexander Fielenbach triumphierte nach 27 Runden. Sie verwiesen das Team von SRS Team Sorg Rennsport (#959) mit Heiko Eichenberg und Calvin de Groot auf den zweiten Platz. Das Podium komplettierte die Mannschaft von Schmickler Performance (#950) rund um Horst Baumann, Stefan Schmickler und Kai Riemer. Sandberg wurde für seine außergewöhnliche Leistung im Rennen von der Interessengemeinschaft Langstrecke Nürburgring (ILN), der Rennleitung und den Strecken-Kommentatoren zum ‚Fahrer des Rennens‘ gekürt. SP10: Mercedes-Sieg gegen starke BMW-KonkurrenzIn der Klasse SP10 (GT4-Fahrzeuge) kämpften neun Teilnehmer um den Sieg. Am Ende setzte sich die Routine der PROsport racing GmbH durch: Anton Abee, Yannik Himmels und Jörg Viebahn steuerten ihren Mercedes-AMG GT4 (#176) nach 27 Runden souverän auf den ersten Platz. Die Plätze zwei und drei gingen an die BMW-Fraktion: AV Racing by BLACK FALCON (#177) sicherte sich den Silberrang, gefolgt vom BMW M4 GT4 von Plusline Motorsport (#155). VT2-RWD: Toyota Supra triumphiert bei den ProduktionswagenBesonders spannend ging es in der Klasse VT2-RWD (Produktionswagen mit Heckantrieb) zu, in der 11 Fahrzeuge an den Start gingen. Hier feierte SRS Team Sorg Rennsport einen glanzvollen Erfolg: Die Startnummer 524, eine Toyota Supra, pilotiert von Piet-Jan Ooms, Ionuc Catalin Timis und Thomas Fleming, sicherte sich den Klassensieg nach 25 Runden. Auf den weiteren Plätzen folgten der BMW 230i von Schmickler Performance (#55) sowie ein weiterer Bolide von Sorg Rennsport, der BMW 330i mit der Startnummer 514. Fazit: Ein Weltmeister im Nordschleifen-FieberDer Abschiedsgruß von Max Verstappen klang wie ein Versprechen für die Zukunft: „Die Nordschleife ist für mich eine der verrücktesten Strecken der Welt. Ich will definitiv so oft wie möglich hier fahren.“ Der dritte Lauf der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie findet am 11. April statt. Die 57. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy führt über die klassische Distanz von vier Stunde.

ring°guide NLS2 | Wochenende

19.03.2026

Nachdem der Saisonstart witterungsbedingt abgesagt werden musste, steigt nun die Vorfreude am Nürburgring spürbar an: Am kommenden Samstag (21. März) gehen beim 58. ADAC Barbarossapreis der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie endlich die Lichter auf Grün und 136 Fahrzeuge werden um ihren Platz in der Grünen Hölle kämpfen. Damit ihr euren Besuch optimal planen könnt, haben wir die wichtigsten Informationen kompakt für euch zusammengestellt. Tickets Tickets sind ab 25 Euro hier erhältlich Kinder und Jugendliche bis einschließlich 14 Jahre erhalten freien Eintritt Anreise & Straßensperrungen Aufgrund von Asphaltarbeiten ist die B 257 im Bereich Müllenbach derzeit gesperrt. 🔁 Umleitungen: Ab Wiesemscheid über die B 258 in Richtung Nürburgring Über die L 94 in Richtung Welcherath Über die B 410 in Richtung Kelberg Die Umleitung wird vor Ort entsprechend ausgeschildert.  Hinweis: Am Wochenende ist der Zugang zum Fahrerlager über die BMW M Brücke gesperrt. Bitte nutzt stattdessen den Eingang am Zuschauertunnel sowie den Zugang zum Historischen Fahrerlager. LIVESTREAM Meet & Greet mit Miskottchen "Legend" Trefft unseren „Legend“ am Samstag, 21. März 2026: Pitwalk: ca. 10:20 Uhr bis ca. 10:50 Uhr Gridwalk: ca. 11:00 Uhr bis 11:40 Uhr ring°boulevard: 12:30 Uhr bis 13:00 Uhr ring°boulevard: 13:30 Uhr bis 14:00 Uhr Wetterbedingte Änderungen vorbehalten. Weitere Öffnungszeiten Touristenfahrten: Sonntag, 8:00 Uhr - 18:30 UhrBitte bedenkt hier die neue Notfallnummer: +49 (0) 2691 302 9111 ring°kartbahnSamstag 12:00 - 14:00 Uhr | 17:00 - 20:00 UhrSonntag 10:00 - 20:00 Uhr ring°kinoSamstag 14:00 - 23:00 UhrSonntag 14:00 - 23:00 Uhr Nürburgring eSports BarSamstag 10:00 - 0:00Sonntag 10:00 - 20:00

Weltmeister-Glanz, Kombi-Kult und der ‚echte‘ Saisonstart

17.03.2026

Nachdem der Saisonauftakt wetterbedingt ins Wasser fiel, ist die Spannung am Nürburgring greifbar: Wenn am kommenden Samstag (21. März) beim 58. ADAC Barbarossapreis endlich die Ampeln auf Grün springen, richtet sich die gesamte Aufmerksamkeit auf einen der hochkarätigsten Läufe der letzten Jahre. Die Zwangspause hat den Hunger der Teams und Fans nur noch weiter angefacht – und das Starterfeld hält für diesen ‚echten‘ Saisonstart alles bereit, was das Motorsport-Herz begehrt: Von einem Formel-1-Weltmeister im GT3-Boliden über ein virales Fan-Projekt bis hin zu prominenten Quereinsteigern und spektakulären Neuzugängen im Mittelfeld.  Für eine gehörige Portion Adrenalin sorgt beim zweiten NLS-Lauf ein Name: Max Verstappen. Der Niederländer feiert am kommenden Samstag seine mit Spannung erwartete Rennpremiere im Mercedes-AMG GT3. Der vierfache Weltmeister greift für das Mercedes-AMG Team Verstappen Racing ins Lenkrad der Startnummer 3, die im markanten, von Red Bull unterstützten Design an den Start geht. Dass Verstappen sich nun mit den erfahrensten Nordschleifen-Haudegen messen kann, ist für ihn ein entscheidender Schritt: „Der Nürburgring ist ein besonderer Ort. Es gibt keine andere Rennstrecke, die ihm gleicht“, zeigt sich Verstappen begeistert. „Letztes Jahr habe ich meine Lizenz erhalten und konnte an NLS9 teilnehmen, das wir gewonnen haben. Diese Vorbereitung ist sehr wertvoll, da wir viel gelernt haben, was wir in unser diesjähriges Programm einfließen lassen können. Jetzt geht es darum, alles aus uns herauszuholen.“ Doch der Weg zum prestigeträchtigen Sieg in der Grünen Hölle führt über ein Feld, das vor fahrerischer Qualität und technischer Vielfalt nur so strotzt. Besonders brisant wird das Duell innerhalb des eigenen Lagers: Mit dem Mercedes-AMG GT3 des Mercedes-AMG Team RAVENOL (Startnummer 80) lauert hochkarätige Konkurrenz. Hier greifen mit Fabian Schiller und Maxime Martin zwei der schnellsten Nordschleifen-Spezialisten überhaupt ins Lenkrad, die das Fahrzeug und die tückischen Bedingungen in der Eifel in- und auswendig kennen. Darüber hinaus muss sich der Niederländer gegen die versammelte Elite der GT3-Welt behaupten. Allen voran die BMW-Abordnung von Rowe Racing, die mit den Startnummern 98 und 99 zwei starke M4 GT3 ins Rennen schickt. Mit Stars wie Augusto Farfus, Raffaele Marciello und Sheldon van der Linde verfügt das Team über eine Besetzung, die in Sachen Erfahrung und Speed kaum zu schlagen ist. Ebenso stark ist die Konkurrenz aus Italien einzuschätzen: Das Red Bull Team Abt bringt den Lamborghini Huracán GT3 EVO II (#130) an den Start, pilotiert von einer absoluten Top-Mannschaft rund um den ehemaligen DTM-Champion Mirko Bortolotti, den Nordschleifen-Experten Marco Mapelli und Patric Niederhauser. Auch die Porsche-Fraktion geht gewohnt angriffslustig in den zweiten Lauf. Falken- und Dunlop Motorsport setzen auf die zwei markanten 911 GT3 R (#17, #44), die unter anderem mit Routinier Nico Menzel und Tim Heinemann besetzt sind und traditionell zu den Favoriten auf den Gesamtsieg zählen. Die Markenvielfalt an der Spitze wird durch die neuen Aston Martin Vantage von Walkenhorst Motorsport komplettiert, bei denen insbesondere Christian Krognes, der den offiziellen Rundenrekord hält, auf der Startnummer 34 für schnelle Runden gut ist. Hinzu kommen die spektakulären Ford Mustang GT3 des Haupt Racing Teams (#64, #65) mit Arjun Maini sowie der Ferrari 296 GT3 von REALIZE KONDO RACING with Rinaldi. Nicht zu unterschätzen ist zudem Scherer Sport PHX, die auf bewährte Audi-Power setzen. Für Verstappen bedeutet die Teilnehmerliste Schwerstarbeit: Um hier zu bestehen, muss er sich gegen die Crème de la Crème des internationalen Langstreckensports durchsetzen. Vom Aprilscherz auf die NordschleifeEin absolutes Highlight beim zweiten Saisonlauf der NLS ist das Renndebüt des BMW M3 Touring 24H, der unter dem Motto ‚You dreamed it, we built it‘ eine beispiellose Geschichte schreibt. Was im April 2025 noch als viraler Scherz die sozialen Netzwerke flutete, biegt nun als echte Hochleistungs-Rennmaschine auf die Nordschleife ein. Das Besondere: Die Community hat das Fahrzeug nicht nur herbeigesehnt, sondern sie ziert es auch buchstäblich, da das spezielle Design ausgewählte Original-Kommentare der Fans zeigt. Trotz seiner markanten Kombi-Silhouette verbirgt sich unter der Hülle des von Schubert Motorsport in der Klasse SP-X eingesetzten Exoten reinrassige Technik auf Basis des M4 GT3 EVO. „Das Fahrzeug ist zwar aus einem Aprilscherz entstanden, aber es ist ein absolut hochklassiges und konkurrenzfähiges Rennauto geworden“, verspricht BMW-Werksfahrer Jens Klingmann, der am Samstag gemeinsam mit seinem Teamkollegen Ugo de Wilde beweisen will, dass dieser Fan-Traum auf dem Asphalt der Grünen Hölle erstklassig funktioniert. Dass dieses Projekt auch für die Führungsebene eine Herzensangelegenheit ist, unterstreicht BMW-Motorsportchef Andreas Roos: „So etwas hat es bei BMW M Motorsport noch nie gegeben. Ich bin begeistert – und mir sicher, unsere Fans werden es mindestens genauso sein. Ich verspreche allen eine tolle Show.“ Wie der Vater, so der SohnWenn Motorsportfans den Namen Scheider hören, werden sie hellhörig – und das aus gutem Grund. Mit Loris Scheider schickt sich bei der NLS2 die nächste Generation an, in die großen Fußstapfen seines Vaters zu treten. Der Sohn des zweifachen DTM-Champions und 24h-Siegers Timo Scheider hat bereits Erfahrung in unterschiedlichen Rennserien gesammelt und wagt nun den nächsten Schritt. Im BMW M240i Racing von Keeevin Motorsport feiert der 22-Jährige seine NLS-Premiere an der Seite von Maximilian Kurz und Riccardo Petrolo. Scheider ist mittlerweile in der Eifel beheimatet, betreibt zusammen mit seinem Vater unweit des Nürburgrings das Unternehmen ‚Scheiders Nürburgring‘ rund um Fahrzeugtuning und Trackumbauten. „Dadurch bin ich in den letzten eineinhalb Jahren hunderte Runden auf der Nordschleife gefahren bei den Touristenfahrten, Trackdays und auch im Simulator“, sagt er. „Jetzt muss endlich die Permit her, damit ich mir irgendwann mit meinem Vater den Traum erfüllen kann, gemeinsam auf der Nordschleife zu fahren. Wir teilen die gleiche Leidenschaft, den gleichen Wahnsinn – das wird ein großes Erlebnis. Aber jetzt freue ich mich erst einmal auf meine Einsätze in der NLS.“ Vom Mikrofon ins RennfahrzeugNicht nur bei den Fahrzeugen, auch im Teilnehmerfeld gibt es echte Hingucker: Die Influencerin ‚Happinessa‘ startet beim zweiten NLS-Lauf und sorgt für ordentlich Glamour im Fahrerlager. Für sie schließt sich am Wochenende ein Kreis, denn bereits von 2019 bis 2021 war sie als Moderatorin für die Langstrecken-Serie am Mikrofon und vor der Kamera aktiv. Inzwischen hat sich die Onlyfans-Athletin längst als Rennfahrerin etabliert und war im vergangenen Jahr als bestplatzierte Dame erfolgreich in der NASCAR Euro Series unterwegs. Mit ihrem Start in der Eifel wandelt sie auf prominenten Pfaden: Als Playmate des Monats Mai 2025 – unter ihrem bürgerlichen Namen Vanessa Neumann – tritt sie in die direkten Fußstapfen von Jolanda Egger (später Surer), dem Playmate des Jahres 1983, die bereits 1992 die Grüne Hölle im Renntempo bezwang. ‚Happinessa‘ pilotiert einen BMW 325i des Teams rent2Drive-MEHRTEC-racing rund um David Ackermann und brennt auf ihren Einsatz: „Schon damals als Moderatorin habe ich davon geträumt, selbst auf der Nordschleife Rennen zu fahren. Jetzt wird dieser Traum endlich wahr, und ich kann es kaum erwarten, die Grüne Hölle aus der Cockpit-Perspektive zu erleben.“ Damit beweist sie, dass Leidenschaft und PS-Stärke keine Grenzen kennen, egal ob vor der Kamera oder im harten Zweikampf auf dem Asphalt. Aus der Traditionsschmiede in die Grüne HölleIn der Klasse SP2T bereichert Bitter Motorsport das Starterfeld mit dem Bitter Corsa unter der Startnummer #380. Für Team-Manager Markus Bitter ist der Einsatz auf der Nordschleife beinahe ein Heimspiel, denn hier schrieb bereits sein Onkel Erich in den späten Sechzigern Geschichte mit dem legendären Opel Rekord 1900 ‚Schwarzen Witwe‘. Die Marke Bitter bleibt auch heute ihrer rebellischen Historie treu und bringt abseits der Rennstrecke der Volumenmarke Opel Dynamik und Sportlichkeit zurück. Den Bitter Corsa fahren in der NLS-Saison 2026 Katharina Lippka, Björn Morhin, Christian Schäffer, Jan Soumagne und Nordschleifen-Experte Volker Strycek. Tickets für die zweite Veranstaltung der Jubiläumssaison, den 58. ADAC Barbarossapreis des MSC Sinzig, kosten 25 Euro (Kinder bis 14 Jahre kostenfrei) und sind unter VLN.de/tickets und an den Tageskassen erhältlich. Damit geht es auf die geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs, in die exklusiven Zuschauerbereiche Brünnchen und Pflanzgarten sowie ins Fahrerlager, die Boxengasse und die Startaufstellung. Um die besten Positionen für die Startaufstellung geht es im Qualifying zwischen 8:30 und 10 Uhr. In der Pause zwischen Zeittraining und Rennen bleibt den Fans ausreichend Zeit, die Boliden aus nächster Nähe zu erleben: Mit einem Ticket geht es ab 10:20 Uhr beim Pitwalk in die Boxengasse, bevor ab 11:10 Uhr die Startaufstellung mit noch mehr Motorsport zum Anfassen lockt. Der Rennstart für das vier Stunden dauernde Langstreckenrennen ist um 12 Uhr. Der Livestream unter VLN.de beginnt um 08:15 Uhr. Daneben gibt es ‚Radio Nürburgring‘ bei rpr1.de sowie in der RPR1-APP.

Nürburgring startet Awareness-Kampagne für respektvolles Miteinander in Region und Straßenverkehr

17.03.2026

Der Nürburgring übernimmt Verantwortung – nicht nur auf dem eigenen Gelände, sondern auch darüber hinaus. Mit einer neuen Awareness-Kampagne appelliert die Rennstrecke gemeinsam mit den Verbandsgemeinden Adenau, Kelberg und Vordereifel sowie der Polizeidirektion Mayen – insbesondere den Dienststellen in Adenau und Mayen – an alle Besucherinnen und Besucher, sich während ihres Aufenthalts in der Region rücksichtsvoll und regelkonform zu verhalten. Im Mittelpunkt steht dabei eine klare Botschaft: „Your Home for a weekend. Our Home for a lifetime.“ Das visuelle Leitmotiv der Kampagne zeigt eine Person vor einem zweigeteilten Bild: Auf der einen Seite die Nordschleife als Sehnsuchtsort für Motorsportbegeisterte aus aller Welt, auf der anderen Seite eine Ortschaft der Region – etwa Nürburg oder Kelberg. Die Symbolik ist bewusst gewählt. Wer den Nürburgring besucht, reist nicht nur zu einer Rennstrecke, sondern in eine Region, die für viele Menschen dauerhaft Lebensmittelpunkt ist. Die Nordschleife und die umliegenden Orte sind untrennbar miteinander verbunden – infrastrukturell, wirtschaftlich und gesellschaftlich. Ergänzt wird das Motiv durch die charakteristische Nürburgring-Silhouette, die als grafisches Element die Verbindung zwischen Destination und Region zusätzlich unterstreicht. „Inhaltlich setzt die Kampagne bewusst nicht auf den erhobenen Zeigefinger, sondern auf Perspektivwechsel und Empathie“, erklärt Pressesprecher Alexander Gerhard. „Während auf der Nordschleife klare Regeln gelten, die Sicherheit und Fairness gewährleisten, gelten auf öffentlichen Straßen selbstverständlich die Vorgaben der Straßenverkehrsordnung.“ Dementsprechend lädt die Kampagne dazu ein, sich in die Lage der Anwohnerinnen und Anwohner zu versetzen: Für Gäste ist der Nürburgring ein besonderes Wochenenderlebnis, für die Menschen in der Region ist er Teil ihres Alltags. „Der Nürburgring ist ein weltoffener Ort der Begeisterung und der internationalen Begegnung. Gleichzeitig verstehen wir uns als Teil einer starken Region. Verantwortung endet für uns nicht an der Nordschleifen-Ausfahrt. Auch wenn wir außerhalb unseres Geländes keine hoheitlichen Aufgaben wahrnehmen, gehört es zu unserem Selbstverständnis, für ein respektvolles Miteinander einzutreten und unsere Gäste dafür zu sensibilisieren“, ergänzt Gerhard. Ziel sei es, gemeinsam mit Kommunen und Polizei eine Haltung zu fördern, die Rücksichtnahme und Regelkonformität als selbstverständlichen Bestandteil eines gelungenen Besuchs versteht. Die Initiative basiert auf umfangreicher Recherche und der Analyse vergleichbarer Best-Practice-Kampagnen anderer Destinationen. Daraus wurde ein eigenständiges, regional verankertes Kommunikationskonzept entwickelt, das die besondere Situation rund um den Nürburgring berücksichtigt. Die Botschaft ist klar: Nürburgring und Automobil-Leidenschaft und gesellschaftliche Verantwortung schließen sich nicht aus – im Gegenteil, sie gehören zusammen. Als bedeutender Wirtschaftsfaktor schafft der Nürburgring jährlich erhebliche Wertschöpfung in Hotellerie, Gastronomie, Handel und Dienstleistung. Zahlreiche Unternehmen in der Region profitieren direkt oder indirekt von den Besucherströmen. Diese wirtschaftliche Bedeutung macht ein harmonisches Miteinander umso wichtiger. Die neue Awareness-Kampagne soll daher nicht nur sensibilisieren, sondern auch das Bewusstsein stärken, dass jede und jeder Einzelne mit seinem Verhalten dazu beiträgt, wie der Nürburgring und die Region wahrgenommen werden – heute und in Zukunft.

24h Nürburgring versprechen Riesen-Show auf der legendären Nordschleife

16.03.2026

Der Countdown für die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring vom 14. bis 17. Mai 2026 ist in diesem Jahr besonders spannend. Zahlreiche hochkarätige Projekte sind in diesem Jahr angekündigt und versprechen einen heißen Tanz an der Spitze: Die mit der Startnummer #1 antretende Mannschaft von Rowe Racing wird von Dutzenden GT3 gejagt, in denen die Crème de la Crème der Langstrecken-Spezialisten ins Volant greift. Mindestens acht Marken (Audi, Aston Martin, BMW, Ford, Ferrari, Lamborghini, Mercedes-AMG und Porsche) und mehr Teams in der Top-Klasse als in den Vorjahren werden wohl am Ende der Nennungsfrist (Ende April) auf der Starterliste stehen. Hinzu kommen stark besetzte weitere Klassen, die vom bulligen GT bis zum pfeilschnellen Serienwagen für ein blutdrucksteigerndes Geschehen sorgen werden. Für die Extraportion Spannung sorgt in diesem Jahr auch die einmal mehr unkalkulierbare Eifelwitterung, die mit einem Wintereinbruch den ersten Saisonlauf der NLS (Nürburgring Langstrecken-Serien) vereitelte. Nun stehen der versammelten Langstrecken-Community vor den 24h nur noch zwei NLS-Läufe sowie die ebenfalls zur NLS zählenden ADAC 24h Nürburgring Qualifiers (17. – 19. April) zur Verfügung: Ein enges Zeitfenster angesichts der akribischen Vorbereitungen, die gerade für die Top-Teams vor dem Langstreckenklassiker angesagt ist. Und das gilt sogar für einen vierfachen Formel-1-Weltmeister: Max Verstappen hat seinen Start bei den 24h Nürburgring angekündigt und sorgte damit für Euphorie nicht nur bei seinen niederländischen Landsleuten, sondern bei vielen Motorsportfans weltweit. Er will den Mercedes-AMG GT3 seines Rennteams beim zweiten Lauf zur NLS (21. März) höchstpersönlich auf Herz und Nieren testen – und wird es dabei sicher mit einigen zusätzlichen Konkurrenten zu tun bekommen, deren Testprogramm durch den abgesagten Saisonauftakt durcheinandergewirbelt wurde. Für zusätzliche Spannung sorgt dabei, dass es ab der ersten NLS-Runde auch um die 24h geht. Schließlich können im Rahmen der NLS-Läufe vor dem Saisonhighlight die ersten Plätze für das entscheidende Top-Qualifying 3 bei den 24h ergattert werden. Jeweils bis zu drei Plätze werden über die Qualifying- und Renn-Performance der NLS-Läufe 1 bis 3 vergeben, bis zu drei weitere Plätze über die Performance bei den 24h Qualifiers. Eine attraktive Aussicht und ein zusätzlicher Anreiz für die Teams, denn die GT3-Teams, die sich ihren Platz nicht vor den 24h sichern, müssen sich einem zweistufigen Shoot-Out stellen, bei denen nur die schnellsten Fahrzeuge die jeweils nächste Runde erreichen. Die Pole-Position und die Plätze in den vordersten Startreihen stehen dann erst nach dem dritten Top-Qualifying fest. Starke Teams versprechen spannende Fights an der SpitzeDer Verstappen-Mercedes-AMG GT3 ist eine der beiden Speerspitzen des Performance-Aufgebots der Stuttgarter. Das Schwesterfahrzeug in den Farben von 24h-Hauptsponsor RAVENOL wird ebenso mit exzellenten Werkspiloten besetzt sein. Den Vorjahressiegern von Rowe Racing droht außerdem Gefahr aus dem eigenen Lager, denn die Titelverteidiger setzen 2026 wieder auf zwei Fahrzeuge, nachdem im Vorjahr nur ein Auto eingesetzt wurde. Zum Werksaufgebot von BMW zählt außerdem der BMW M4 GT3 Evo von Schubert Motorsport. Zum Kreis der heißen Siegkandidatenwerden gesellen sich außerdem eine Reihe von Porsche-Teams, so etwa die beiden von Schnabl eingesetzten 911 GT3 R in den Farben der Reifenhersteller Falken und Dunlop. Ebenfalls bereits bestätigt ist der 911er des Teams Dinamic GT, das 2025 hinter Rowe und Manthey auf P3 abschloss. Zu den ganz heißen Kandidaten auf vordere Positionen gehören außerdem eine Reihe weiterer Teams. So etwa die beiden Lamborghini der neuesten Generation von Abt Motorsport. Oder auch die Ford Mustang GT3, die im vergangenen Jahr noch hier und da mit Kinderkrankheiten zu kämpfen hatten und inzwischen längst ausgereifte Langstreckenboliden sind. Herzblutprojekte und Fan-Lieblinge en MasseAuch außerhalb des Kreises der Gesamtsiegkandidaten kündigen sich in diesem Jahr Fahrzeuge an, denen die Herzen der Fans zufliegen werden. Da sind zum Beispiel die in der Sonderklasse SP-X startenden HWA Evo, deren Optik den legendären 190er Evo2-Mercedes der goldenen DTM-Ära entlehnt ist. Oder auch der in der gleichen Klasse startende BMW M3 GT3 Touring 24h – womit nach vielen Jahren wieder ein rennfertiger Kombi bei den 24h Nürburgring mitmischt. In der Top-Klasse hat das Team „Saugmotoren Motorsport“ einen der fast schon legendären BMW Z4 GT3 angekündigt, die von Fans und Fahrern nach wie vor liebevoll „Zetti“ genannt werden. Hinzu kommen die stark besetzten Klassen, in denen spannende Kämpfe um Positionen und Pokale für Action sorgen. Auch wenn die 24h Nürburgring nicht zur PETN (Porsche Endurance Trophy Nürburgring) zählen, dürften die beiden Cup-Klassen für die dort startenden Fahrzeuge auch beim Saisonhöhepunkt stark besetzt sein. Und auch in den weiteren „Special“-, Cup- und Serienwagen-Klassen haben bereits zu Saisonbeginn viele Teams ihren Start angekündigt. Diese 54. Auflage der 24h Nürburgring verspricht Top-Sport und ganz viel Nordschleifen-Emotion.

Der Saisonauftakt der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie wurde abgesagt

14.03.2026

Niedrige Temperaturen und Schneefall hatten zunächst den Start zum Zeittraining verzögert. Die Streckenbedingungen besserten sich, nicht jedoch die Temperaturen. Die in der NLS engagierten Reifenhersteller rieten der VLN von der Durchführung der 71. ADAC Westfalenfahrt ab. Die Rennleitung folgte schließlich der Empfehlung. Der endgültigen Absage um 10:45 Uhr vorangegangen waren zwei Teammanager-Meetings um 8:30 und 10 Uhr, in der die Verantwortlichen der VLN das Feedback der Teams einholten. „Auch wenn die Entscheidung am Ende bei uns liegt, war es uns wichtig, die Situation mit den Teilnehmern zu besprechen“, sagt Christian Vormann, Sportleiter der VLN. „Nach einer Inspektionsrunde hat die Rennleitung entschieden, dass die Strecke befahrbar ist. Die Seitenstreifen waren frei von Schnee und es trocknete langsam ab. Seitens der Teams waren die Meinungen gemischt. Eine Abstimmung ergab eine geringe Mehrheit, die Veranstaltung durchzuführen. Am Ende hat die Warnung der Reifenindustrie den Ausschlag zur Absage gegeben.“ Das zweite Lauf der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie findet bereits am kommenden Wochenende statt. Am 21. März kehrt dann unter anderem Formel-1-Weltmeister Max Verstappen mit einem Mercedes-AMG GT3 in die Grüne Hölle zurück. 🎟️ Tickets gibt es hier.

Die Saison startet: Premieren, Klassiker und die volle Ring-Vielfalt

11.03.2026

Wenn im März die ersten Motoren aufheulen, beginnt am Nürburgring mehr als nur eine neue Rennsaison. Es startet ein Jahr, das die ganze Bandbreite der legendären Event-Location widerspiegelt: hochkarätiger internationaler Motorsport, publikumsnahe Serien auf der Nordschleife, Festivals, Community-Events, Familienformate und Mitmachangebote. Rund 60 Veranstaltungen machen den Nürburgring 2026 von Frühjahr bis tief in den Herbst hinein zum Treffpunkt für Fans aus aller Welt – und zu einem starken Impulsgeber für die Region. Zu den prägenden Höhepunkten im Kalender zählen traditionsreiche Publikumsmagnete wie die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring, die DTM, Rock am Ring, der Int. ADAC Truck-Grand-Prix sowie der BELMOT Oldtimer-Grand-Prix. Sie stehen für volle Tribünen, volle Campingplätze und eine Atmosphäre, die es so nur in der Eifel gibt. Zwischen März und Oktober wechseln sich diese Großereignisse mit einer Vielzahl weiterer Formate ab – vom internationalen GT-Sport bis zur nahbaren Nordschleifen-Action. Die Nordschleife als HerzstückAls weltweit bekanntes Markenzeichen bildet die legendäre Nordschleife auch 2026 den Prüfstein für fahrerische Höchstleistung. Die ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie, die RCN Rundstrecken-Challenge und die GLP Gleichmäßigkeitsprüfung sorgen über das gesamte Jahr hinweg für Rennsport zum Anfassen. Hier erleben Fans packende Duelle, offenes Fahrerlager und Motorsport, der greifbar bleibt. Höhepunkt ist das 24h-Wochenende im Mai, wenn mehr als 100 Fahrzeuge zur Jagd durch die „Grüne Hölle“ starten und zehntausende Fans entlang der Strecke campieren. Kaum ein anderes Rennen verbindet sportliche Höchstleistung und leidenschaftliche Fankultur so intensiv. Neue Impulse im internationalen Rennkalender2026 setzt der Nürburgring gezielte Akzente: Erstmals gastiert die MICHELIN 12H Nürburgring in der Eifel. Die Premiere im Rahmen der Michelin 24H SERIES erweitert das internationale Langstreckenportfolio und unterstreicht die Bedeutung des Standorts im globalen GT-Sport. Auch im Zweiradbereich beginnt ein neues Kapitel: Die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft tritt künftig unter dem Namen EURO MOTO an. Mit neuem Auftritt und geschärftem Profil positioniert sich die Serie neu – und ist das Aushängeschild für den Motorradrennsport auf der Grand-Prix-Strecke.  Ergänzt wird das internationale Programm durch Formate mit hochwertigem GT-Sport wie die DTM, GT World Challenge oder das ADAC Racing Weekend – ein dichtes Spektrum aus Markenvielfalt, Nachwuchsförderung und Spitzenmotorsport. Wer es gerne eine Nummer größer mag, kann beim Int. ADAC Truck-Grand-Prix die rund 1000 PS starken Racetrucks bewundern. Festival und buntes Fahrerlager inklusive. Ein fester Bestandteil der Saison bleibt zudem der historische Motorsport. Mit der ADAC Nürburgring Classic, dem BELMOT Oldtimer-Grand-Prix sowie dem traditionsreichen ADAC 1.000km Rennen schlägt der Nürburgring auch 2026 die Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Historische Formelwagen, Tourenwagen-Ikonen und Langstreckenklassiker erinnern daran, dass hier seit 1927 Motorsportgeschichte geschrieben wird – lebendig, laut und mit unverwechselbarem Charakter. Festival, Szene, CommunityDer Nürburgring ist jedoch weit mehr als Rennsport. Wenn im Juni beim ausverkauften Rock am Ring rund 90.000 Musikfans die Eifel in ein Festivalmeer verwandeln, zeigt sich eine andere Facette des Areals. Events wie der Nürburgring Drift Cup, GRIP – Das Motorevent oder Rad am Ring verbinden Szene, Mitmachcharakter und Leidenschaft für Mobilität in all ihren Formen. Hier gibt es ebenfalls eine Premiere: Mit der Low Scty PS Arena feiert ein Community-Event am Nürburgring Premiere, welches in Österreich bereits zu einer echten Event-Größe mit tausenden Fans herangewachsen ist. Hinzu kommen Indoor-Highlights in der ring°arena und im ring°boulevard – von Darts am Ring bis zum größte E-Darts-Turnier Europas (DLMM) und von Jobmesse bis zum beliebten Familientag. Diese Mischung aus Spitzensport, Entertainment und Community-Formaten macht die Saison 2026 zu einem vielseitigen Erlebnis für unterschiedlichste Zielgruppen – vom eingefleischten Motorsportfan bis zum Familienausflug. Mehr als ZuschauenUnd auch abseits der Großevents bleibt der Ring erlebbar: An weit über 100 Tagen öffnen Nordschleife und Grand-Prix-Strecke für Touristenfahrten, After-Work-Classics oder den Rad- und Lauftreff ihre Schranken. Hier wird aus dem Zuschauer der Akteur – ein Angebot, das den Nürburgring Jahr für Jahr neu erlebbar macht. Mit etablierten Klassikern, internationalen Premieren und einer klaren Vielfalt startet der Nürburgring in eine Saison, die Tradition und Zukunft gleichermaßen verbindet. 2026 verspricht einmal mehr ein Jahr voller Emotionen, Geschwindigkeit und unvergesslicher Momente.

Zum 50. Jubiläum: Gipfeltreffen der Champions beim Saisonauftakt der NLS

10.03.2026

Die ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie erwacht mit einem Paukenschlag aus der Winterpause – und startet am 14. März 2026 mit dem ersten Saisonrennen fulminant in die 50. Saison. Wenn sich das Feld der 132 gemeldeten Fahrzeuge zur 71. ADAC Westfalenfahrt aufreiht, wird schnell klar, dass die Dichte an internationalem Topfahrern selten so hoch war, wie in diesem Jahr. Tickets gibt es ab 25 Euro unter VLN.de/tickets. Jugendliche bis 14 Jahre haben freien Eintritt. Wer nicht vor Ort ist, kann den Renntag im kostenlosen Livestream auf VLN.de verfolgen. An der Spitze dieses Feldes thront der legendäre Porsche 911 GT3 R von Manthey mit der Startnummer 911. Hier greift mit Ayhancan Güven nicht nur der amtierende DTM-Champion ins Lenkrad, er teilt sich das Cockpit mit dem Porsche-Werksfahrer Kévin Estre. Die Konkurrenz für den ‚Grello‘ ist jedoch so prominent wie selten zuvor. In der Startnummer 17 von Dunlop Motorsport findet sich mit Julien Andlauer ein Pilot, der mit dem Rückenwind seines Gesamtsieges bei den 24 Stunden von Daytona 2026 in die Eifel reist; das Cockpit teilt er sich mit Nico Menzel. Ebenfalls ein Wörtchen um den Gesamtsieg mitreden möchte das Team Falken Motorsport. Auf der Nummer 44 startet Morris Schuring, der amtierender DTM-Junior-Champion, zusammen mit Klaus Bachler. Ein echtes Power-Trio schickt REALIZE KONDO RACING with Rinaldi mit der Startnummer 45 ins Rennen. Thierry Vermeulen (Gold-Cup-Gewinner der GT World Challenge) und Dennis Marschall (Bronze-Champion der GTWC) teilen sich den Ferrari 296 GT3 mit Thomas Neubauer. BMW und Mercedes-AMG rüsten aufBesonders imposant präsentiert sich die bayerische Konkurrenz: BMW schickt drei absolute Top-Teams mit Werksunterstützung in die Grüne Hölle. Schubert Motorsport greift mit der Startnummer 77 und einer hochkarätigen Besetzung an – hier teilen sich die Werksfahrer Marco Wittmann, Philipp Eng und Robin Frijns das Cockpit des BMW M4 GT3 EVO. Nicht weniger ambitioniert geht ROWE RACING an den Start. Die Startnummer 98 wird von Augusto Farfus, Raffaele Marciello und Jordan Pepper pilotiert, die #99 von ‚Dan Harper‘, Max Hesse und Sheldon Van Der Linde. Auch die Mercedes-AMG-Fraktion rüstet massiv auf. Mit der Startnummer 80 schickt das Mercedes-AMG Team RAVENOL ein Trio ins Rennen, das pure GT3-Erfahrung verkörpert: Maxime Martin, Maro Engel und Luca Stolz wollen den Sieg beim Auftakt nach Affalterbach holen. Ergänzt wird das Aufgebot durch einen weiteren Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 3 des Mercedes-AMG Team Verstappen Racing, in dem mit Jules Gounon, Daniel Juncadella und Lucas Auer drei absolute Ausnahmekönner am Steuer sitzen. Der vierfache Formel-1-Weltmeister und Namensgeber der Equipe, Max Verstappen, wird bei NLS2 dann ins Geschehen eingreifen. Nach einer erfolgreichen Debüt-Saison mit einem Sieg setzt das Haupt Racing Team erneut auf den bulligen Ford Mustang GT3. Abgerundet wird das Pro-Aufgebot von Konrad Motorsport und dem Red Bull Team ABT (beide Lamborghini Huracán GT3), Walkenhorst Motorsport (Aston Martin Vantage GT3) sowie Dinamic GT und Lionspeed GP (Porsche 911 GT3 R). Frischer Wind in der SP9 AM und PRO-AMDoch nicht nur in der reinen Pro-Kategorie herrscht Hochspannung, auch die Sub-Wertungen SP9 Pro-Am und Am versprechen packende Duelle und interessante Geschichten. Mit ProSport Racing kehrt ein bekanntes Gesicht der Nordschleife in die Top-Klasse zurück und stellt sich dem Wettbewerb mit einem Aston Martin Vantage GT3. In der AM treffen sie auf Goroyan RT by Car Collection (Porsche 911 GT3 R), JUTA Racing (Audi R8 LMS) und Renazzo Motorsport (Lamborghini Huracán GT3 EVO 2). Gleichzeitig sorgen in der PRO-AM spannende Neuzugänge für frischen Wind und neue Konkurrenz: GAMOTA Racing (BMW M4 GT3 EVO), Toyo Tires with Ring Racing (Mercedes-AMG GT3) und KKRämer Racing (Audi R8 LMS EVO II) debütieren in dieser Saison in der prestigeträchtigen GT3. Ihre Gegner sind unter anderem die beiden Porsche-Teams Lionspeed GP und 48 LOSCH Motorsport by BLACK FALCON sowie ein weiterer Aston Martin von Walkenhorst Motorsport. Meisterliche FahrerpaarungenDie NLS lebt allerdings nicht nur von der Top-Klasse: In den hart umkämpften Cup-Klassen geht es zwar nicht um den Gesamtsieg, zu gewinnen gibt es dennoch viel. In der Klasse BMW M2 Racing kommt es dabei zu einer Konstellation, die Fans der Meisterschaft aufhorchen lässt: Auf der Startnummer 888 bilden Ranko Mijatovic und Michael Schrey eine Allianz der Meister. Mijatovic, der seit 2024 amtierender NLS-Champion ist, spannt hier mit dem zweifachen NLS-Meister Schrey zusammen, um das Team Hofor Racing by Bonk Motorsport ganz nach vorne zu bringen. Gemeinsam vereinen sie bereits vier Titel auf einem Auto – eine Marke, die normalerweise schwer zu schlagen ist. Doch die Messlatte liegt in diesem Jahr noch ein Stück höher, und zwar bei jenem Team, das die Serie in der jüngeren Vergangenheit fast nach Belieben dominiert hat: Adrenalin Motorsport. Die Mannschaft rund um Teamchef Matthias Unger setzt in der Klasse VT2-RWD auf der Startnummer 500 eine Paarung ein, die man getrost als das ‚Maß aller Dinge‘ bezeichnen kann. Mit Philipp Leisen (Meister 2018, 2020, 2021 und 2023) und Daniel Zils (Meister 2022 und 2023) teilen sich hier zwei der erfolgreichsten NLS-Piloten der jüngsten Geschichte ein Cockpit. Zusammen bringen sie es auf stolze sechs Meistertitel – eine statistische Machtdemonstration, die verdeutlicht, warum Adrenalin Motorsport seit Jahren das Team ist, das es zu schlagen gilt. Das Trio komplettiert Philipp Stahlschmidt. Meisterliche TeamleistungenAuch in diesem Jahr beeindrucken die Aufgebote einiger. Das SRS Team Sorg Rennsport führt die Statistik mit beeindruckenden elf gemeldeten Fahrzeugen an, die sich auf die Klassen SP10, VT2, CUP2 und CUP3 verteilen. Dicht auf den Fersen ist das bereits erwähnte Team Adrenalin Motorsport, das mit neun Fahrzeugen ebenfalls eine enorme Präsenz zeigt und unter anderem die stark besetzten Klassen V6, V5 und die BMW M240i-Kategorie abdeckt. Apropos Klassenstärke: Die Klasse CUP3 der Porsche Endurance Trophy Nürburgring (PETN) für den Porsche 718 Cayman GT4 CS stellt mit 21 Startern das größte Starterfeld des Auftakts dar, gefolgt von der VT2-RWD mit 14 und der CUP2 (Porsche 911 GT3 Cup) mit zwölf Fahrzeugen. Tickets für das Auftaktrennen der Jubiläumssaison, die 71. ADAC Westfalenfahrt, kosten 25 Euro (Kinder bis 14 Jahre kostenfrei) und sind unter VLN.de/tickets und an den Tageskassen erhältlich. Damit geht es auf die geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs, in die exklusiven Zuschauerbereiche Brünnchen und Pflanzgarten sowie ins Fahrerlager, die Boxengasse und die Startaufstellung. Um die besten Positionen für die Startaufstellung geht es im Qualifying zwischen 8:30 und 10 Uhr. In der Pause zwischen Zeittraining und Rennen bleibt den Fans ausreichend Zeit, die Boliden aus nächster Nähe zu erleben: Mit einem Ticket geht es ab 10:20 Uhr beim Pitwalk in die Boxengasse, bevor ab 11:10 Uhr die Startaufstellung mit noch mehr Motorsport zum Anfassen lockt. Der Rennstart für das vier Stunden dauernde Langstreckenrennen ist um 12 Uhr. Der Livestream unter VLN.de beginnt um 08:15 Uhr. Daneben gibt es ‚Radio Nürburgring‘ bei rpr1.de sowie in der RPR1-APP.

Verstappen startet bei den 24h Nürburgring – spezielles Ticketangebot für Oranje-Fans geplant

09.03.2026

Max Verstappen wird 2026 erstmals bei den ADAC RAVENOL 24h Nürburgring an den Start gehen. Der Niederländer, der sich mit vier Formel-1-Weltmeistertiteln in den Jahren 2021 bis 2024 längst einen festen Platz in der Motorsportgeschichte gesichert hat, stellt sich damit der wohl größten Herausforderung des internationalen Langstreckensports: der Nürburgring-Nordschleife. Der prominente Neuzugang im Starterfeld tritt im Mercedes-AMG Team Verstappen Racing gemeinsam mit Lucas Auer (AUT), Jules Gounon (FRA) und Daniel Juncadella (ESP) auf einem Mercedes-AMG GT3 an. Darauf hat sich Verstappen seit dem vergangenen Jahr gezielt vorbereitet und systematisch an den Voraussetzungen für einen Start gearbeitet – unter anderem mit Einsätzen auf der Nordschleife und intensiver Vorbereitung im SimRacing. Auch den Fans des in seiner Heimat als Volksheld verehrten Champions rollen die 24h Nürburgring den roten Teppich aus: Für sie ist ein spezielles Ticketangebot in Planung, dessen exklusive Angebote in Kürze vorgestellt werden. Der Niederländer gilt seit Jahren als ausgewiesener Nordschleifen-Enthusiast. Neben seiner realen Fahrpraxis in der Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS) hat er sich auch im SimRacing im Rahmen der digitalen NLS intensiv mit der Strecke und dem Multi-Class-Racing beschäftigt. „Der Nürburgring ist ein besonderer Ort. Es gibt keine andere Rennstrecke, die ihm gleicht“, freut sich Verstappen, der vor dem 24h-Einsatz auch bei NLS2 antreten will. „Die 24h Nürburgring stehen schon seit langem auf meiner Wunschliste, daher bin ich sehr begeistert, dass wir es jetzt verwirklichen können. Letztes Jahr habe ich meine DMSB-Lizenz für die Nordschleife erhalten und konnte an NLS9 teilnehmen, wo wir gewonnen haben. Diese Vorbereitung ist sehr wertvoll, da wir viel gelernt haben, was wir in unser diesjähriges Programm einfließen lassen können. Mit Dani, Jules und Lucas haben wir eine starke Besetzung und erhalten großartige Unterstützung von Red Bull und Mercedes-AMG Motorsport. Jetzt geht es darum, die richtigen Vorbereitungen vor den Events zu treffen, damit wir in den Rennen alles aus uns herausholen können.“ Konsequente Vorbereitung auf den 24h-StartFür die Veranstalter ist Verstappen zunächst einmal vor allem eines: ein Teilnehmer wie alle anderen, der unabhängig von Name und Renommee seine Tauglichkeit für die herausforderndste Rennstrecke der Welt unter Beweis stellen musste. Walter Hornung, Rennleiter der ADAC RAVENOL 24h Nürburgring, betont: „Wir freuen uns, dass Max Verstappen bei den 24h Nürburgring antritt. Er ist – wie wohl alle Starter quer durch die verschiedenen Fahrzeugklassen – der Faszination dieser besonderen Rennstrecke verfallen. Dass er seinen Start ernst nimmt und unglaublich professionell angeht, zeigt schon seine intensive Vorbereitung. Er hat ohne Sonderbehandlung den normalen Qualifikationsprozess durchlaufen, sich mit Einsätzen auf der Nordschleife vorbereitet, das obligatorische E-Learning absolviert und sich mit unzähligen SimRacing-Runden intensiv mit der Strecke beschäftigt. Wir als Organisatoren sind genauso gespannt wie unzählige Fans rund um den Globus, wie gut ihm der Umstieg vom Formel-1-Boliden in die in diesem Jahr besonders heiß umkämpfte GT3-Klasse auf der härtesten Rennstrecke der Welt gelingen wird. Die Nordschleife ist die ultimative Herausforderung des Motorsports – Max nimmt sie an!“ Start im Mercedes-AMG GT3Bei seinem ersten Start bei den ADAC RAVENOL 24h Nürburgring wird Verstappen in einem Mercedes-AMG GT3 antreten. Das Fahrzeug ist eines der beiden Autos des Performance-Aufgebots von Mercedes-AMG. Die beiden von Winward Racing eingesetzten GT3 gehen als Mercedes-AMG Team RAVENOL sowie unter der Verstappen-Bewerbung an den Start. Auch das Schwesterfahrzeug mit der Startnummer #80 ist mit Maro Engel (GER), Maxime Martin (BEL), Fabian Schiller und Luca Stolz (beide GER) extrem stark besetzt. Formel-1-Vierfach-Champion Verstappen hat mit Auer, Gounon und Juncadella exzellente Teamkollegen an seiner Seite, die ebenfalls aus dem Performance-Kader von Mercedes-AMG stammen. Die #3 auf dem Startnummernhalter entspricht seiner aktuellen Formel-1-Startnummer im Team Oracle Red Bull Racing. Die beiden GT3 bilden damit die Speerspitze des Aufgebots von Mercedes-AMG, das durch AMG-Kundensportteams ergänzt werden wird. Sichere Dir jetzt Dein Event- oder VIP-Ticket!